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"Professionell und engagiert"

Chef-Ermittler Jürgen Schubbert (Foto: os)
thl. Buchholz/Eckel. Nach dem Brand eines Hauses kurz vor Weihnachten in Rosengarten-Eckel, bei dem zwei Kinder verstorben sind, und deren Mutter immer noch schwerverletzt um ihr Leben kämpft, wendet sich der Ermittlungsleiter der Polizei, Erster Kriminalhauptkommissar Jürgen Schubbert, an alle Helfer, die bei dieser Tragödie eingesetzt waren: „Die meist ehrenamtlichen aber auch hauptberuflichen Helfer von Feuerwehr, Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk, Krisenbegleitern und Ärzten, haben sich professionell und engagiert in ihrem jeweiligen Einsatzbereich gezeigt.“
Auch bei den Ermittlungen zur Brandursache konnten Schubbert und seine Beamten auf die Feuerwehr und das THW zurückgreifen, die technische Unterstützung leisteten. „Es ist eine große Hilfe für uns, sich des ‚kleinen‘ Dienstweges bedienen zu können“, so der 54-Jährige weiter.

Zu einem solchen Großeinsatz gehören leider auch die Bilder, die nur schwer - wenn überhaupt - zu verkraften seien. Deshalb sei es gut, dass sich die Helfer und auch die Polizeibeamten professionelle Beratung geholt hätten, um diese Krise zu bewältigen.
Derzeit sind die Ermittler immer noch mit intensiven Befragungen beschäftigt und forschen mit Sachverständigen an der Brandstelle in Eckel nach der Brandursache.
Schubbert, selbst viele Jahre im Rettungsdienst beschäftigt, weiß, dass ohne die Motivation, anderen Menschen helfen zu wollen, das System nicht funktionieren würde: „Den Helfern geht es nicht in erster Linie um Lob und Anerkennung. Und dennoch tut es sicher gut, dieses einmal ausdrücklich ausgesprochen zu bekommen!“
Die uneingeschränkte Einsatzbereitschaft hat Jürgen Schubbert auch im Zusammenhang mit den Ermittlungen wegen der Brände im Raum Bütlingen im September bemerkt: "Dort waren die Feuerwehren und Rettungsdienste innerhalb kürzester Zeit durch mehrere schwere Brandstiftungen derart gefordert, dass die freiwilligen Helfer am Rande der Erschöpfung standen. Dennoch gab es kein Murren - es wurde geholfen."
Schubbert hofft, dass jetzt zum Jahreswechsel alle Helfer und auch seine Beamten ein wenig zur Ruhe kommen können. Gleichwohl ist sich der Chef-Fahnder sicher, dass die Gedanken aller Beteiligten bei den von diesem Unglück betroffenen Familien sind.