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Rehwild im Liebesrausch - Erhöhte Gefahren für Autofahrer

(thl). Polizei und Verkehrswacht weisen darauf hin, dass in den nächsten drei Wochen, also bis Mitte August, damit zu rechnen ist, dass häufiger Rehwild die Fahrbahnen quert. "Grund dafür ist die beginnende Paarungszeit der Tiere", erklärt der Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Harburg, Dirk Poppinga. "Nicht nur in den sonst üblichen Dämmerungszeiten morgens und abends sondern nahezu 'rund um die Uhr' sind vor allen Dingen die liebestollen Rehböcke unterwegs, um eine Partnerin zu finden." Hierbei werden die weiblichen Rehe, die Ricken, von den Rehböcken getrieben und beim munteren Liebesreigen auch tagsüber Straßen und Fahrbahnen überquert.
"Fahren Sie bitte vorausschauend, wenn Rehe in Straßennähe zu sehen sind, machen Sie sich bremsbereit" rät Poppinga . Wenn ein Zusammenstoß nicht mehr zu verhindern ist, nicht ausweichen, kontrolliert bremsen, das Lenkrad festhalten. Nach einem Wildunfall die Unfallstelle absichern und die Polizei oder, wenn bekannt, den zuständigen Jäger informieren.