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Schäden in Millionenhöhe

Der Sturm wütete auch über den Landkreis Harburg (Foto: Feuerwehr/Polizei/tk)
thl. Landkreis. "Burkhard" und "Christian" waren am Montag die wohl meist gehassten Namen. So hießen nämlich die beiden Tiefdruckgebiete, die Deutschland am Montag in den Würgegriff nahmen. Es wurden Rekord-Windgeschwindigkeiten von bis 191 km/h gemessen. Sieben Menschen kamen dabei bundesweit ums Leben. Die Sachschäden belaufen sich auf mehrere Millionen Euro. Chaos auf den Straßen und Schienen. Durch umgestürzte Bäume kamen sowohl der Auto- als auch der Zugverkehr teilweise komplett zum Erliegen. Tausende Pendler saßen fest, verpassten wichtige Termine oder kamen zu spät in den Feierabend.
Alle Hände voll zu tun hatten die Feuerwehren im Landkreis Harburg. Sie rückten über 140 Mal aus. Zumeist mussten umgekippte Bäume von Straßen, Wegen und Häusern entfernt werden. In Neu Wulmstorf deckte der Sturm das Dach eines Wohnhauses an. Und auch in Holm, Buchholz und Winsen drohten Dachziegel auf die Straße zu fallen. Menschen kamen hier glücklicherweise
nicht zu Schaden.
Noch dramatischer war die Situation im Landkreis Stade. Dort fielen über 500 Einsätze an. Zuviel für die Feuerwehren. Deshalb rückten auch die Bauhöfe, Straßenmeistereien und Forstbetriebe mit aus. Auch hier blieb es zum Glück "nur" bei Sachschäden.
Es gab aber auch Bürger, die dem Sturm Positives abgewinnen konnten. "Alles Laub, dass bei mir auf dem Grundstück lag, liegt nun beim Nachbarn. Das spart mit eine Menge Gartenarbeit", so ein Buchholzer.