Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Schwerer Lkw-Unfall im Maschener Kreuz legte Feierabendverkehr lahm

Ein Lkw lag quer auf der Fahrbahn, sein Anhänger lag kopfüber auf der Nebenfahrbahn (Foto: Remon Hirschmeier)
thl. Seevetal. Ein schwerer Lkw-Unfall im Maschener Kreuz hat am Dienstagabend den Verkehr auf der A1 für mehrere Stunden lahmgelegt und für kilometerlange Staus im Feierabendverkehr gesorgt. Aufgrund des Unfalls wurden sowohl die Hauptfahrstreifen in Richtung A7 als auch die Nebenfahrbahn der A1 voll gesperrt. Allein die Fahrzeuge, die aus Hamburg kamen, stauten sich bis zum Autobahndreieck Hamburg-Südost bzw. bis in die Innenstadt zurück.
Gegen 17.35 Uhr musste der Fahrer (47) eines Edeka-Hängerzuges verkehrsbedingt abbremsen. Ein nachfolgender Trucker (48) eines Sattelzuges aus der Türkei übersah und fuhr nahezu ungebremst auf den Vordermann auf - mit fatalen Folgen. Durch die Wucht des Aufpralls riss der Edeka-Anhänger ab, flog über die Leitplanke und blieb kopfüber auf der Nebenfahrbahn liegen. Der Edeka-Lkw kippte um und blockierte alle drei Fahrstreifen in Richtung A7. Der Sattelzug kam nach rechts von der Fahrbahn ab, walzte etliche Meter Leitplanke platt und kam schließlich zum Stehen.
Die beiden Lkw-Fahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt und kamen zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus.
Nach Polizeiangaben gab der Türke an, dass die Bremsen seines Sattelzuges versagt hätten und er gesundheitliche Probleme gehabt habe. Aus diesem Grund hat die Staatsanwaltschaft den Sattelzug für weitere Untersuchungen beschlagnahmt.
Die A1 blieb bis in den späten Abend hinein voll gesperrt. Bei dem Unfall entstand allein an den Fahrzeugen ein Schaden von rund 300.000 Euro. Hinzu kommen etwa 10.000 Euro an Schäden an den Leitplanken sowie der Ladungsschaden bei den Lkw in noch unbekannter Höhe.