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Sicherheitstipps für Senioren

Walter Johanßon zeigt die Sicherheitstipps-Broschüre für Senioren
thl. Winsen. "Viele ältere Menschen haben Angst, Opfer eines Gewaltverbrechens zu werden. Dass sie aber auch Betrügern auf den Leim gehen können, blenden sie oftmals aus", sagt Walter Johanßon, Präventionsbeauftragter der Polizeiinspektion (PI) Harburg. In der Tat: Gerade ältere Menschen werden immer wieder Opfer von redegewandten Tätern, die sich als Handwerker oder Amtspersonen ausgeben und durch ihr eloquentes Auftreten sämtliche Vorbehalte zerstreuen. "Deshalb gilt: grundsätzlich niemanden, der fremd ist, in die eigene Wohnung lassen", warnt Johanßon. Gerade bei Handwerks- oder Dienstleistungen, die ungefragt angeboten würden, solle man skeptisch sein. Eine seriöse Firma würde in der Regel immer ein schriftliches Angebot erstellen und auch nicht zudringlich werden, um einen Abschluss zu forcieren.
Aber auch bei geforderter Hilfe, wie z.B. einem Glas Wasser wegen des schlechten Kreislaufs oder ein Anruf bei der Verwandtschaft, sollte Vorsicht geboten sein. "Die erbetene Hilfe kann auch durch einen Anruf bei der Polizei in Auftrag gegeben werden", sagt Jan Krüger, Sprecher der PI.
Informationen, wie sich Senioren vor Gaunern schützen können, gibt es in der Broschüre "Der Goldene Herbst", die es kostenlos auf allen Polizeistationen sowie in der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in Winsen gibt.