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Streit endet in Zelle und Psychiatrie

thl. Jesteburg. Am Dienstagabend musste die Polizei mit mehreren Streifenwagen zur Flüchtlingsunterkunft an der Niedersachsenstraße ausrücken. Gegen 23.30 Uhr wurde ein Auseinandersetzung zwischen mindestens vier Bewohnern gemeldet, bei der auch ein Messer genutzt worden sei.
Nach jetzigem Kenntnisstand war ein 22-jähriger Marokkaner in der Gemeinschaftsküche mit zwei Eritreern aneinander geraten. Im Streit hatte er einen von ihnen geschlagen. In der Folge gingen dann vier bis fünf Eritreer auf den Marokkaner los, der sich in das Zimmer seines 20-jährigen Bruders rettete. Dieser wiederum ergriff ein Messer, hielt es einem 40-jährigen Eritreer an den Hals, bedrohte und verletzte ihn dabei leicht. Der 20-Jährige wurde vorläufig festgenommen.
Der 22-Jährige verhielt sich beim Eintreffen der Polizei äußert aggressiv. Er musste von den Beamten zu Boden gebracht und fixiert werden. Anstatt sich zu beruhigen, schlug der Mann mehrfach mit seinem Kopf auf den Boden und verletzte sich so selbst. Er kam unter Polizeibegleitung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Von dort erfolgte aufgrund akuter Selbst- und Fremdgefährdung eine Zwangseinweisung in die Psychiatrie.