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Sturmtief "Felix" hielt Feuerwehren auf Trab

Einsatz in Maschen: Die Feuerwehr beseitigt einen umgestürzten Baum, der einen Lieferwagen samt Anhänger stark beschädigte (Foto: Feuerwehr)
ce. Landkreis. Mit orkanartigen Böen fegte das Sturmtief "Felix" am Wochenende auch über den Landkreis Harburg hinweg und sorgte dafür, dass die Feuerwehren mehr als 130 mal zur Schadensbeseitigung nach den Verwüstungen ausrücken mussten. Nahezu in allen Städten und Gemeinden in der Region waren die Brandschützer pausenlos im Einsatz.
Folgende Einsätze ragten unter anderem besonders hervor und stellen gleichzeitig einen Querschnitt durch die Tätigkeiten aller Wehren dar:
- In Maschen wurde eine 20 Meter hohe Kiefer durch Orkanböen komplett entwurzelt und kippte auf einen Lieferwagen samt Anhänger. Das Fahrzeug wurde schwer beschädigt, der Baum musste von der Feuerwehr beseitigt werden.
- Auf der A1 bei Hittfeld wurde ein mit einem Pkw beladener Ahänger vom Zugfahrzeug weggerissen und kam beschädigt auf dem Hauptfahrstreifen zum Stehen. Die Feuerwehr streute die auslaufenden Betriebsstoffe ab. Ebenfalls in Hittfeld löste der Sturm am neuen Schulungsgebäude der Feuerwehrtechnischen Zentrale Dachteile, die durch die Feuerwehr gesichert werden mussten.
- In Roydorf sorgten Sturmböen dafür, dass sich Dachteile eines Betriebsgebäudes lösten. Auch hier musste die Wehr eingreifen.
- In Wenzendorf drohte das Dach eines Wohnhauses durch die Sturmböen wegzuwehen. Die Feuerwehr konnte die Bedachung provisorisch sichern.
- Auf der A7 bei Garlstorf blockierten umgestürzte Bäume die Autobahn in beiden Fahrtrichtungen. Wehren aus Garlstorf, Egestorf, Sahrendorf/Schätzendorf und Brackel beseitigten die Hindernisse.
- In Holm blockierte ein Baum die Gleise einer Eisenbahnstrecke und musste von der Wehr weggeräumt werden.
- In Buchholz stürzte ein Baum auf einen Pkw. Die Brandschützer beseitigten den Baum.
Menschen wurden in allen genannten Fällen nicht verletzt. Dies galt auch für sechs unwetterbedingte Verkehrsunfälle, die die Polizei meldete. Wohlbehalten kehrte laut den Ordnungshütern auch eine Schafherde in Hittfeld auf ihre Weide zurück, nachdem die Tiere den durch den Sturm umgewehten Zaun für einen kleinen "Spaziergang" genutzt hatten.