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Sturmtief richtete im ganzen Landkreis Harburg Schäden an

Einsatz nach dem Sturm: Wie hier in Maschen mussten die Feuerwehren zahlreiche umgestürzte Bäumen von Straßen beseitigen (Foto: Matthias Köhlbrandt)
ce. Landkreis. Ein Sturmtief mit teils schweren Böen ist am Samstag auch über den Landkreis Harburg hinweggezogen und hat für rund 20 sturmbedingte Hilfeleistungseinsätze der Feuerwehren gesorgt. Einen Autofahrer aus dem Kreis Peine, der mit seinem Pkw und einem Anhänger mit Planen-Aufbau auf der B404 unterwegs war, erfasste kurz vor der Ausfahrt Oldershausen eine Windböe. Der Anhänger kam ins Schlingern, kippte um und riss das Zugfahrzeug mit in den Seitenraum. Der Fahrer wurde leicht verletzt und konnte sich nicht selbst aus seinem Wagen befreien. Vor Ort im Einsatz waren die Wehren aus Rönne, Oldershausen, Marschacht und Tespe. Die Retter befreiten den Fahrer und übergaben ihn an den Rettungsdienst.
- In Tostedt stürzte ein Baum auf die Schienen der EVB-Güterbahn, die örtliche Feuerwehr beseitigte den Baum.
- In Buchholz musste die Feuerwehr ausrücken, weil ein Fahrzeug Öl verlor, nachdem ein heruntergefallener Ast den Motor beschädigt hatte.
- Die Feuerwehr Maschen rückte in die Wilhelm-Busch-Straße aus. Dort hatte der Sturm eine große Kiefer entwurzelt, die daraufhin quer über die Straße gestürzt war. Auch ein zweiter Baum, der umzustürzen drohte, wurde von den Rettern beseitigt.
- In Meckelfeld beseitigte die Wehr einen Baum, der sturmbedingt auf ein Gebäude im Heidekamp gefallen war.
- Aufgrund des Sturmes drohte in Stöckte ein etwa acht Meter hohes Baugerüst eines Neubaus in der Straße Brackende umzustürzen. Anwohner bemerkten gefährliche Schwankungen des Gerüsts und alarmierten die Polizei. Da der Gerüstbauer nicht rechtzeitig erreicht werden konnte, wurde die Feuerwehr Stöckte gerufen, die die Vorrichtungen bis zum späteren Rückbau durch den Gerüstbauer provisorisch sicherte.
Weitere Bäume oder gefährliche Gegenstände, die umgestürzt waren oder zu fallen drohten, wurden unter anderem in Buchholz, Halvesbostel, Regebostel, Meckelfeld und Jesteburg von den Feuerwehren beseitigt.
Die Höhe der entstandenen Sachschäden wird nun von Experten ermittelt.