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Suizid in der U-Haft - Mutmaßlicher Terror-Syrer lag tot in seiner Zelle

(thl). Der 40-jährige Abdullah K. (40) hat sich in der Nacht zu Mittwoch in seiner Zelle in der Hamburger Untersuchungshaftanstalt das Leben genommen. Das teilte die Justizbehörde mit.
Dem Syrer wurde die Mitgliedschaft in der Terror-Miliz Jabhat al-Nusra sowie die Beteiligung an Gefechten mit kurdischen Volksverteidigungseinheiten in einer nordsyrischen Stadt vorgeworfen. Abdullah K. war Anfang Juni bei einer großanlegten Razzia der Bundesanwaltschaft in Hamburg festgenommen worden. Auch für seine in Seevetal-Bullenhausen und Buchholz wohnenden Brüder Sultan (44) und Ahmed K. (49) und einem weiteren Syrer in Lübeck klickten an dem Tag die Handschellen (das WOCHENBLATT berichtete). Alle drei sitzen weiterhin in Untersuchungshaft.