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Trunkenbolde gingen der Polizei ins Netz

thl. Landkreis. Am Freitag gegen 23.30 Uhr wollten Beamte einen Renault mit WL-Kennzeichen anhalten. Noch vor der Kontrolle flüchtete der Fahrzeugführer am Anhalteort in der Bremer Straße zu Fuß, konnte jedoch wieder eingeholt und festgenommen werden. Der 32-jährige Buchholzer hatte nach einem freiwilligen Alcotest 1,43 Promille, sodass ihm eine Blutprobe bevorstand. Da er dies verhindern wollte, trat und schlug er nach den eingesetzten Polizeibeamten. In Handfesseln ging es dann zur Polizeidienststelle, wo ein Arzt die Blutprobe durchführte.
Hier nutzte der Trunkenbold die Gelegenheit um die Beamten zu beleidigen. Während der Maßnahmen versuchte sein Freund und Beifahrer, ein 18-jähriger
Tostedter, die Maßnahmen zu verhindern und die Tat zu vereiteln, indem er gegenüber weiteren Polizeibeamten angab, dass er Zeuge des ganzen war und die Polizei den Falschen habe. Weiterhin versuchte er die Amtshandlungen zu stören. Nunmehr kann sich das Duo im Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Strafvereitelung zur Sache äußern. Nach den polizeilichen Maßnahmen konnte die beiden nach Hause, um ihren Rausch auszuschlafen.
- Daneben gingen der Polizei noch weitere Trunkenbolde ins Netz. "Spitzenreiterin" war eine Frau (58) aus dem Landkreis, die 2,07 Promille intus hatte und auf der B75 bei Dibbersen deswegen einen Unfall verursachte. Dicht dahinter kam ein 58-jähriger Hamburger, der sowohl auf der A1 als auch auf der A39 in Schlangenlinien unterwags war und bei der Kontrolle 2,05 Promille pustete.