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Über 100 Raser erwischt - Trotz Ankündigung des Blitzmarathons waren viele Autos zu schnell unterwegs

Hielten zusammen mit den Beamten Katrin Ragge und Ben Linz die Autos an (v. li.): Ayah, Linda, Emmi, Femke, Benjamin und Leon (Foto: Polizei)
(thl). In allen Medien gab es in den vergangenen fast nur ein Thema: den Blitzmarathon am Donnerstag. Und trotz der großen Ankündigungen, in denen sogar die Orte genannt wurden, wo geblitzt wird, hielten sich zahlreiche Autofahrer nicht an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit. Im Landkreis Harburg baute allein die Polizei an 17 Orten Kontrollstellen auf. Die Beamten erwischten insgesamt 106 Raser, von denen einer demnächst zu Fuß gehen darf.
Vor der Grundschule an der Poststraße in Tostedt nutzte die Polizei den Blitzmarathon für eine nicht alltägliche Aktion. Dort wurden die "Bleifüße" von Schulkindern und der Polizei gemeinsam gestoppt. Wer zu schnell war, bekam eine rote Karte überreicht, auf der die Kinder fragten: "Warum fährst Du so schnell?". Dazu gab es ein Stück Zitrone, in das die Raser hineinbeißen durften. Das fällige Verwarn- oder Bußgeld wurde natürlich auch verhängt. Wer sich an die Geschwindigkeit hielt, bekam eine grüne Karte mit der Aufschrift "Merci" und ein Stück Schokolade.
Allein bei dieser Aktion wurden 478 Autofahrer gemessen, von denen 41 zu schnell waren. Unglaublich: Selbst eine Lehrerin der Grundschule, die fast zu spät zum Unterricht kam, raste in die Radarfalle. Und der Schnellste war mit 58 km/h in der 30er-Zone unterwegs.