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Unfall nach Herzinfarkt - A39 über zwei Stunden voll gesperrt

Die Feuerwehr streute auslaufenden Treibstoff ab (Foto: Feuerwehr)
thl. Stelle. Viele Berufspendler mussten sich am Dienstagabend in Geduld üben. Gegen 19.50 Uhr hatte sich auf der A39 zwischen Maschen und Winsen-West ein Verkehrsunfall ereignet. Ein 53-Jähriger aus Winsen hatte auf der Fahrt von Hamburg kommend vermutlich einen Herzinfarkt erlitten.
Er schrammte mit seinem Ford auf einer Strecke von fast 500 Metern an der Mittelschutzplanke entlang. Danach geriet er nach rechts in den Böschungsbereich, wo sich nach weiteren etwa 350 Metern ein seitlicher Überschlag ereignete, in dessen Folge der Ford über eine Schutzplanke zurück auf die Autobahn katapultiert wurde. Das Fahrzeug kam auf den eigenen Rädern quer zur Fahrtrichtung zum Stehen und blockierte beide Fahrstreifen. Durch den eingerissenen Tank trat Benzin aus. Am Fahrzeug entstand Totalschaden (ca. 8.000 Euro).
Der durch den Unfall äußerlich Unverletzte wurde vor Ort von Rettungskräften reanimiert und anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert. Für Bergungs- und Reinigungsmaßnahmen musste die Autobahn bis 21.30 Uhr voll gesperrt werden. Hierbei staute sich der Verkehr auf bis zu acht Kilometern Länge.