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Unwetter flutet den Landkreis

Am Bahnhof Tostedt stand der Parkplatz rund einen halben Meter hoch unter Wasser (Foto: Amelie Rohlf)
(thl). Ein schweres Gewitter, einhergehend mit Sturmböen und Starkregen, hat am Dienstagabend viele Feuerwehren des Landkreises Harburg beschäftigt und für mehr als 90 Einsätze gesorgt.
Gegen 19.30 Uhr verdunkelte sich der Himmel über dem Landkreis und das Gewitter setzte ein. Es dauerte nicht lange und erste Feuerwehren mussten ausrücken, um überflutete Straßen, vollgelaufene Keller und Hallen von den Wassermassen zu befreien oder umgestürzte Bäume zu beseitigen. Hauptsächlich die Gemeinden Hollenstedt, Rosengarten und Tostedt waren von dem Unwetter betroffen, aber auch Einsätze in den Städten Buchholz und Winsen sowie den Gemeinden Hanstedt, Neu Wulmstorf, Seevetal und Stelle waren abzuarbeiten.
Um 19.34 Uhr wurde die Feuerwehr Hollenstedt alarmiert, in der Hollenstedter Straße war die Straße überflutet. Weitere Überschwemmungen mussten dann im Ortskern beseitigt werden. Haupteinsatzgebiet in de Samtgemeinde waren Wenzendorf und Wennerstorf, auch hier waren Straßen überflutet. Nahezu alle Feuerwehren der Samtgemeinde wurden in Wennerstorf eingesetzt, hier war ein Hofladen samt Lagerhalle mit Schlammmassen geflutet worden, und auch eine Biogasanlage wurde überflutet. Mit vielen Pumpen wurde das Wasser bis in die Nachstunden hinein abgepumpt.
In der Gemeinde Rosengarten waren besonders Leversen und Sieversen betroffen.
Viele umgestürzte oder abgebrochene Bäume mussten in Wistedt beseitigt werden. Besonders an der B 75 zwischen Wistedt und der Kreisgrenze nach Rotenburg waren viele Bäume abgebrochen oder umgeknickt, die Feuerwehr WIstedt war zusammen mit der Drehleiter aus Tostedt stundenlang im Einsatz. In Tostedt und Todtglüsingen wurden viele vollgelaufene Keller und überflutete Straßen abgepumpt. Am Bahnhof Tostedt stand der Parkplatz rund einen halben Meter hoch unter Wasser.
Bis in die Nachtstunden hinein waren die Feuerwehren im Einsatz, um alle Schäden zu beseitigen. Die Höhe der entstandenen Schäden müssen nun von Experten beziffert werden.