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Viele Bäume entwurzelt / Über 25 Sturmeinsätze im Landkreis Harburg

Bis in die Nacht hinein mussten die Feuerwehrleute zahlreiche umgestürzte Bäume entfernen (Foto: Matthias Köhlbrandt)
Sturm sorgte für zahlreiche Feuerwehreinsätze / Zugevakuierung bei Rübke

(thl). Der erste kräftige Wintersturm in diesem Jahr hat für ein stürmisches Ende des Weihnachtsfestes und für zahlreiche Einsätze für die Feuerwehren des Landkreises Harburg gesorgt. Seit den Nachmittagsstunden des zweiten Weihnachtstags mussten die Retter mehr als 25 Mal ausrücken, um Hilfe zu leisten und umgestürzte Bäume zu beseitigen und ein gefährdetes Dach zu sichern. In einem Fall mussten mehrere Feuerwehren bei einer Zugevakuierung in Rübke helfen, weil ein Sturmschaden die Oberleitung der Bahnstrecke Hamburg-Stade bei Soltau gekappt hatten und so ein Zug nicht weiterfahren konnte.
Einsatzhöhepunkt für die Kreisfeuerwehren war in den Abendstunden, als mit Gewitterschauern einhergehend schwere Sturmböen gegen 19 Uhr über den Landkreis fegten und in der Folge immer wieder für Feuerwehreinsätze sorgten. Dabei fiel ein großer Baum auch auf die A7 und blockierte zwischen Ramelsloh und Thieshope zwei Fahr- sowie den Standstreifen. Pures Glück, dass kein Autofahrer in dieses Hindernis fuhr.
Weitere Einsatzorte waren u.a. in Tötensen, Hittfeld, Beckedorf, Brackel, Schwinde und Marschacht. Insgesamt waren die Feuerwehren bis in die Nacht hinein beschäftigt. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.