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Vorsicht bei der Passwort-Wahl

Bei der Auswahl des Passwortes sollte man kreativ sein (Foto: Cristine Lietz/pixelio)
thl. Winsen. Ein Passwort für das E-Mail-Postfach, eines für den Online-Shop, eines für das Soziale Netzwerk – wer viele Internetdienste nutzt, benötigt viele Passwörter. Das verleitet User oft dazu, ein Passwort gleich für mehrere Angebote zu verwenden. Das belegt aktuell eine repräsentative Umfrage des Forschungsunternehmens TNS Emnid im Auftrag des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
„Viele Menschen sind zu nachlässig bei der Wahl ihrer Passwörter. Damit machen sie es den Kriminellen leicht, an ihre Daten zu kommen und schlimmstenfalls in ihrem Namen Straftaten zu verüben“, sagt Prof. Dr. Wolf Hammann, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK). Besonders leichtes Spiel haben Täter bei Passwörtern, die ausschließlich Begriffe aus Wörterbüchern enthalten. „In wenigen Augenblicken können sie anhand von speziellen Geräten, die von Aal bis Zwetschge alle Begriffe als Passwort ausprobieren, beispielsweise ein E-Mail-Postfach knacken. Damit sind ihnen oft Tür und Tor für andere Straftaten geöffnet", warnt Hammann. Wird das gleiche Passwort dann auch für die Konten von Online-Shops verwendet, gehen Betrüger dort auf Kosten des Opfers auf Einkaufstour.
Die wichtigsten Tipps im Umgang mit Passwörtern:
- Nie dasselbe Passwort für mehrere Anwendungen verwenden
- Das Passwort sollte min. acht Zeichen lang und eine Kombination aus Groß- und Kleinschreibung sowie Ziffern und Sonderzeichen sein
- Passwörter sicher aufbewahren und alle drei Monate wechseln
- Tabu als Passwörter sind z.B. Namen von Familienangehörigen, des Haustieres und Geburtsdaten naher Verwandter
Mehr Tipps für eine sichere Internetnutzung gibt unter www.polizei-beratung.de oder www.bsi-fuer-buerger.de.