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Zahl der Angeklagten gesunken

thl. Winsen/Lüneburg. Glück für die Strafkammer des Winsener Amtsgerichts: Die weiteren Prozesstage gegen eine Einbrecherbande, die im Juli dieses Jahres im Winsener Bauhof eingebrochen war, können in der Luhestadt stattfinden. Grund: Vier der sieben Angeklagten haben am ersten Prozesstag ein umfassendes Geständnis abgelegt und bekamen Bewährungsstrafen zwischen zehn und 18 Monaten aufgebrummt.
Wie das WOCHENBLATT berichtete, musste das Gericht für die Verhandlung aus Platzgründen nach Uelzen umziehen, da in Winsen keine geeigneten Räume für so ein großes Verfahren zur Verfügung stehen. Da es ab Montag, 4. Januar, jetzt nur noch gegen drei Angeklagte geht, ist ein weiterer Umzug nicht notwendig.
Die Haftbefehle der vier Verurteilten wurden aufgehoben, sie können das Weihnachtsfest zu Hause feiern.
Davon können zwei mutmaßliche Einbrecher aus Sachsen-Anhalt nur träumen. Sie waren vor dem Lüneburger Landgericht wegen sechs Taten angeklagt (das WOCHENBLATT berichtete). Zwar wurde das Verfahren ausgesetzt, weil noch Nachermittlungen durch die Polizei geführt werden sollen, und die Haftbefehle aufgehoben. Dennoch blieben die beiden wegen anderer Delikte in Haft. Das Verfahren wird voraussichtlich im April 2016 neu beginnen.