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Zielfahnder schnappen Trickbetrüger

thl. Winsen. Dumm gelaufen! Zielfahnder der der Zentralen Kriminalinspektion in Lüneburg haben jetzt einen rumänischen Trickdieb (35) in seiner Heimat festgenommen. Dort war er untergetaucht, weil er sich dort sicher fühlte. Ein Irrtum, wie sich herausstellte.
Seit 2012 ermitteln Polizei und verschiedene Staatsanwaltschaften in Niedersachsen gegen den Rumänen wegen mehrerer gemeinschaftlich begangener Bandendiebstähle. Betroffen waren u.a. Juweliere und Goldschmiede. Ein Tatort war dabei in Winsen. Die Masche war immer wieder gleich:Unter Mitwirkung diverser Mittäter wurden die jeweiligen Verkäufer so in Gespräche und Verkaufsverhandlungen verwickelt, dass immer wieder unbemerkt diverse hochwertige Schmuckstücke gestohlen
werden konnten. Der Schaden ging in die Zehntausende. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg erwirkte schließlich einen europäischer Haftbefehl gegen den Rumänen, der gleichgelagerte Straftaten auch in Frankreich und in den Niederlanden begangen haben soll.
Ein Fall für die Zielfahnder der Zentralen Kriminalinspektion in Lüneburg, die im Juli die Spur des Gesuchten aufnahmen. Die kriminalistische Feinarbeit begann zunächst im Inland, weitete sich aber schnell ins europäische Ausland aus. Mit Erfolg: Jetzt erfolgte der Zugriff.
Kurzfristig flogen jetzt die Zielfahnder aus Lüneburg nach Bukarest, um den beschuldigten Rumänen abzuholen und in Deutschland der Justiz zu übergeben. Den begleitenden Beamten aus Lüneburg fragte er bei seinem Rückflug noch, "ob er jetzt in Deutschland Probleme bekommen werde".