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10. Winsener Tulpenfest: Buntes Programm bei grauem Wetter

Impressionen: 10. Tulpenfest in Winsen
bs. Winsen. Bereits seit 10 Jahren richtet der Förderverein Gartenschau in Zusammenarbeit mit der Stadt Winsen auf dem Gelände der ehemaligen Landesgartenschau im Jahr 2006, das jährliche Tulpenfest aus.
So auch am vergangenen Sonntag. "Das Tulpenfest ist auch der Start in die Sommersaison, ein Grund also, die Flächen, für deren Erhaltung Geld dringend von Nöten ist, wieder mehr zu nutzen. Damit das überhaupt möglich ist, möchte ich mich für die Unterstützung bei allen Helfern und Sponsoren heute recht herzlich bedanken", sagte Martin Röper, Vorsitzender des Fördervereins, in seiner Eröffnungsansprache.
Nach dem traditionellen Gottesdienst im Klostergarten mit Superintendent Christian Berndt, der anlässlich des Jubiläums einen Apfelbaum pflanzte, sorgten auf der Bühne zahlreiche Live-Bands wie "MaCajun", der "Pop-Secret Chor", die Oldieband "Broken Wheel" oder die "Artlenburger Shanty Piraten" für musikalische Unterhaltung.
Tänzerische Darbietungen der Tanzgemeinschaft Elbdeich, des Volkstanzkreis Winsen oder Flamenco- und Zigeunertänze, sorgten ebenfalls für gute Stimmung unter den Besuchern, die sich trotz teils heftiger Hagel-Ergüsse nicht von einem Besuch der Luhegärten abschrecken ließen.
An zahlreichen Ständen konnte außerdem nach Kunsthandwerk, Keramik, Schmuck, Holz- und Kupferarbeiten gestöbert werden. Die örtlichen Vereine und Institutionen informierten indes über ihre ehrenamtliche Arbeit. Für das kulinarische Wohl sorgten u.a. frischer Kaffee und Kuchen, Crêpes, Bratwurst der örtlichen Jugend-Feuerwehr, Pizza und frisch geräucherter Fisch.
Auch die Garten-und Landschaftsauszubildenden des örtlichen Herbergsvereins, stellten sich und ihren Ausbildungsberuf vor. Dabei hatten die Jugendlichen einige Aufgaben für die Besucher vorbereitet, wie beispielsweise von einem großen Ast exakt 200 Gramm Holz abzusägen. Eine Herausforderung, der sich Rosemarie Rasch (68) aus Rottorf gerne stellte. Nach zügigen Minuten hatte die fitte Rentnerin, die sich auch in ihrer Freizeit im Herbergsverein ehrenamtlich engagiert, genau 220 Gramm Holzstück abgetrennt "Knapp daneben, aber definitiv nicht schlecht", lachte Rosemarie Rasch zufrieden.