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2,4 Millionen Euro sind angepeilt: Leader-Regionen "Achtern-Elbe-Diek" und "Elbtalaue" bewerben sich um EU-Fördergelder

Übergabe der Entwicklungskonzepte (v. li.): Laars Gerstenkorn, Annika Wangerin, Dennis Rohde und André Wiese
ce. Drennhausen. Fördergelder aus EU-Töpfen in Höhe von jeweils 2,4 Millionen Euro peilen die Leader-Arbeitsgemeinschaften (LAG) "Achtern-Elbe-Diek" und "Elbtalaue" an mit ihren Entwicklungskonzepten, die sie jetzt an das Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg übergaben. Überreicht wurden die Konzepte in Drennhausen von André Wiese, Vorsitzender der LAG "Achtern-Elbe-Diek", und seinem "Elbtalaue"-Kollegen Laars Gerstenkorn an die Behördenvertreter Annika Wangerin und Dannis Rohde. "Dies ist ein Meilenstein auf dem Weg zu unserer gemeinsamen Entwicklung", betonte Wiese.
Die "Achtern..."-Region umfasst auf einer Fläche von rund 435 Quadratkilometern die Stadt Winsen, die Samtgemeinden Elbmarsch und Bardowick sowie die Gemeinden Stelle und Seevetal. Zur "Elbtalaue" gehören auf etwa 2.020 Quadratkilometern die Samtgemeinden Elbtalaue, Gartow und Lüchow (Wendland) aus dem Kreis Lüchow-Dannenberg, die Samtgemeinden Dahlenburg, Ostheide und Scharnebeck, die Stadt Bleckede und die Gemeinde Amt Neuhaus.
Innerhalb von sechs Monaten haben die Leader-Regionen unter Mitwirkung von Vereinen, Verbänden, Verwaltung, Politik und Bürgern ihre Entwicklungskonzepte fortgeschrieben. Unterstützt wurden sie von der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG).
In der Region "Achtern-Elbe-Diek" stehen unter dem Leitbild "Wir verbinden Stadt und Land" die Handlungsfelder "Gemeinschaft leben", "Tourismus, Naherholung und Naturschutz", "Verkehr und Mobilität" und "Regionale Wirtschaftsentwicklung" im Mittelpunkt. Im "Elbtalaue"-Konzept sind "Vielfalt zwischen Jung und Alt bei Ortsentwickung und Kultur", "Wirtschaft und Tourismus zwischen Tradition und Innovation" und "Landwirtschaft zwischen Schutz und Nutzung" die wichtigsten Säulen.
Eine Kooperation zwischen den Gebieten ist unter anderem beim Ausbau bestehender und der Entwicklung neuer touristischer Projekte (Elberadweg, Elb-Shuttle, Hot-Spot-Aktionen) vorgesehen.
Mit diesen Konzepten bewerben sich die Regionen um Leader-Mittel für die Förderperiode 2014 bis 2020, die die EU für die Entwicklung des ländlichen Raumes in Niedersachsen bereitstellt. In einem landesweiten Auswahlverfahren sollen 40 Regionen ausgewählt werden. Bei erfolgreicher Teilnahme können "Elbtalaue" und "Achtern-Elbe-Diek" ihre Arbeit fortsetzen und auf jeweils 2,4 Millionen Euro an EU-Geldern als Eigenbudget zugreifen. Die Gewinner werden voraussichtlich im April dieses Jahres bekanntgegeben.