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3.000 Euro Erlös: Beifallsstürme bei Benefizkonzert der Winsener Rotarier

Auch sie begeisterten das Publikum: Sopranistin Silja Schindler und Dorothea Haarbeck am Klavier (Foto: Rolf Schriefer)
ce. Winsen. "Es ist sehr schön zu erleben, wenn so junge Leute so wunderbare Musik machen." Derart begeistert äußerte sich eine Besucherin nach dem Benefizkonzert im Winsener Marstall, das der Rotary Club (RC) Winsen jetzt zugunsten seines Jugendförderpreises veranstaltete. Insgesamt 180 Zuhörer waren der Einladung gefolgt und erlebten renommierte Preisträger der Förderpreis-Sparte Musik.
"Sie tun heute zweimal ein gutes Werk. Mit dem Kauf der Eintrittskarte ermöglichen Sie die Fortführung des Förderpreises, und sich selbst verschaffen Sie hohen musikalischen Genuss", begrüßte RC-Präsident Ulrich Kempelmann die Gäste. Für den Genuss sorgte zum Auftakt Günel Rasulova. Vor allem bei dem 2. Satz aus dem Violinkonzert Nr.1 von Max Bruch bot die erst 15-jährige Schülerin auf ihrem Instrument die Virtuosität, die dieses Stück verlangt.
Für Beifallsstürme sorgte auch Sopranistin Silja Schindler mit ihrer beeindruckend klaren, ausgeprägten Stimme. Sie trug Arien von Gounot, Bizet und Puccini vor. Besonders gefiel dem Publikum ihr "Ich möchte wieder mal die Heimat sehen“ aus der Operette „Land des Lächelns“ von Franz Lehar. Silja Schindler wurde ebenso wie Günel Rasulova am Klavier von Dorothea Haarbeck begleitet.
Mit dem Scherzo Nr. 2 von Chopin verzauberte Pianistin Ricarda Schmersahl die Zuhörer. Das galt auch für das Scherzo von Johannes Brahms, das Schmersahl mit ihrer Schwester Maike (Violine) vortrug.
Für einen angenehmen Kontrast sorgte eine Bläserklasse der Bigband des Gymnasiums Winsen unter der Leitung von Wilfried Bockelmann. Äußerst schwungvoll gelang der „Raidersmarch“, bekannt als Filmmusik zu „Indiana Jones“ (Originaltitel "Raiders Of The Lost Ark").
Einen großartigen Abschluss des Abends lieferte das Trio "Abaton", dem Ricarda Schmersahl (Klavier), ihre Schwester Maike (Violine) und Johannes Raab (Violoncello) angehören. Mit ihren temperamentvollen Interpretationen von Joseph Haydns „Zigeunertrio“ und dem 6. Satz aus dem Klaviertrio von Antonin Dvorak riss das Trio die Zuhörer ebenfalls zu Beifallsstürmen hin.
Als Erlös kamen schließlich rund 3.000 Euro zusammen. "Der nächste Förderpreis ist gesichert", freuten sich die Rotarier.