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47 Kinder bleiben unversorgt

Bürgermeister André Wiese (Foto: Stadt Winsen)
thl. Winsen. Die Stadt Winsen hat das zentrale Anmelde- und Vergabeverfahren für die Kinderbetreuungsplätze ab Sommer 2015 abgeschlossen. Dies sollte zwar schon zum 31. März passiert sein, doch dieser Termin konnte nach Auskunft der Verwaltung nicht eingehalten werden. „Trotzdem war das Verfahren schneller und effektiver als in den Vorjahren“, so das Fazit von Bürgermeister André Wiese (CDU). „Es zu zentralisieren, war eine gute Entscheidung.“
Das Ergebnis unterm Strich: Zwar konnte der Bedarf an Kindergartenplätzen (358) vollumfänglich gedeckt werden, dafür haben zehn Elternpaare für ihre Kinder im Krippenbereich das Nachsehen. "Allerdings gibt es auch noch zehn freie Plätze, verteilt auf einige der insgesamt 13 Einrichtungen im Stadtgebiet und in den Ortsteilen, sodass unterm Strich alle Kinder versorgt sind", so Wiese. „Der erhebliche Aufwand, mit dem in den vergangenen Jahren zur Erfüllung des Rechtsanspruchs Krippenplätze geschaffen wurden, hat sich also gelohnt. Weil das Angebot nur gerade ausreicht und Winsen weiter wächst, soll mittelfristig noch eine weitere Krippengruppe eingerichtet werden.“
Desolat sieht hingegen die Situation beim Hort aus. Dort bekamen 47 Kinder keinen Platz, hauptsächlich in den Ortsteilen Borstel, Luhdorf und Roydorf. Hier setzt die Stadt auf die Einführung der freiwilligen Ganztagsgrundschule, an der mit Hochdruck gearbeitet werde, heißt es.