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Abriss der Luhebrücke in Winsen hat begonnen

Stück für Stück meißelt der Bagger den Beton der Luhebrücke auf
thl. Winsen. "Tock, tock, tock" - Zentimeter für Zentimeter "frisst" sich der Meißel des Baggers durch den dicken Beton der Luhebrücke in Winsen. Wie berichtet wird das marode Bauwerk im Zuge der L234 (Hansestraße) bis voraussichtlich Ende Oktober abgerissen und neu gebaut. Nach dreieinhalb Wochen Vorarbeiten, haben am Donnerstag die eigentlichen Abrissarbeiten begonnen. Sie werden wohl rund zwei Wochen andauern.
Unterdessen haben sich die Autofahrer an die Umleitungsstrecken über den Stadtring gewöhnt. Der Verkehr läuft nahezu reibungslos. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr aus Lüneburg, die Bauträger der Luhebrücke ist, hat mittlerweile mehrere alte Ampeln auf dem Stadtring durch neue, modernere Anlagen ersetzt. "Damit können wir besser auf die Verkehrsabläufe eingehen und sie steuern", begründet Behörden-Chef Dirk Möller.
Ein Ärgernis für viele Autofahrer ist allerdings - wie es schon oft z.B. auf Facebook zu lesen war - das von der Stadt angeordnete Tempo 30 auf dem Stadtring. "Das soll dazu dienen, den Verkehr sicher über die Umleitungsstrecken zu führen", begründet Stadtsprecher Theodor Peters. Das Problem: Kaum ein Autofahrer hält sich an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit. Und Kontrollen waren bisher Fehlanzeige. "Wenn ich dort 30 km/h fahre, werde ich von den nachfolgenden Autofahrern wie wild angehupt und als Verkehrshindernis bepöbelt", schreibt eine Pkw-Fahrerin auf dem sozialen Netzwerk und regt an, dass die Polizei dort doch mal einen Radarwagen platzieren sollte. "Denn was nützt das schönste Tempolimit, wenn die Einhaltung sowieso nicht kontrolliert wird", so die junge Frau.