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ADFC Winsen ist mit Workshops für Asylbewerber gut durchgestartet

Gute Hilfe zur Selbsthilfe: Das Rad ist ausgebaut, jetzt kann der Schlauch geflickt werden (Foto: oh)
ce. Winsen. Mehr als 70 Fahrräder spendeten Bürger aus Winsen und Umgebung Ende vergangenen Jahres nach einem Aufruf der Leitstelle für Integration des Landkreises Harburg. Die Drahtesel wurden anschließend in der Reso-Fabrik vom ADFC Winsen zusammen mit den Asylbewerbern wieder flottgemacht (das WOCHENBLATT berichtete). Da dies überwiegend ältere Räder waren, waren bei etlichen von ihnen schon bald wieder Reparaturen notwendig. Damit die Asylbewerber ihre Fahrräder zum Frühling nutzen können, startete die ADFC-Ortsgruppe Winsen jetzt das Projekt "Fahrradreparatur für Asylbewerber". Unterstützt wird es wieder von der Reso-Fabrik, die Räume, Teeküche und Reparaturständer zur Verfügung stellt. Hier wurden inzwischen in bewährter Form ein rundes Dutzend Fahrräder wieder hergerichtet. Ein weiterer Termin für einen Reparatur-Workshop ist geplant.
Auch Petra El Tawil, die sich ehrenamtlich stark für die Asylbewerber engagiert, beteiligt sich an diesem Projekt und half unter anderem bei Verständigungsproblemen. "Die Flüchtlinge sind für jede Hilfe und Zuwendung sehr dankbar", sagt Petra El Tawil. "Diese Menschen haben sehr viel durchgemacht, sie wünschen sich, angenommen und akzeptiert zu werden". Wichtig sei für sie die Hilfe zur Selbsthilfe. So würden Asylbewerber, die schon besser Deutsch sprechen können, beispielsweise anderen Flüchtlingen bei Behördengängen und Arztbesuchen unterstützen.