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Ärger wegen Apotheken-Notdienst

thl. Winsen. "Ich bin stinksauer über die Unverfrorenheit. Kundenfreundlich ist etwas anderes." Das sagt Susanne W. aus Winsen und macht ihrem Unmut über den Apotheken-Notdienst in der Luhestadt Luft.
"Ich musste abends mit meiner Tochter in die Notfallpraxis im Winsener Krankenhaus, die bis 22 Uhr geöffnet hat, weil ihr ein wichtiges Medikament fehlte", erzählt Susanne W. Der Arzt habe um 21.45 Uhr noch in der Apotheke angerufen, um sich zu vergewissern, dass das Medikament vorrätig sei. Um kurz vor 22 Uhr habe Susanne W. mit ihrer Tochter die Notfallpraxis verlassen und sei um 22.05 Uhr bei der Apotheke angekommen. "Da war schon geschlossen", so W. Das Problem: Jeden zweiten Tag haben die Apotheken in der Luhestadt nur einen kurzen Notdienst, der bis 22 Uhr geht. Danach müssen Kunden nach Stelle, Seevetal, oder auch nach Tespe fahren, so wie Susanne W. an dem Abend dann auch. "Hinter mit kam noch ein junger Mann, der ebenfalls im Krankenhaus war und sich jetzt Medikamente holen musste", erzählt die junge Mutter und fragt: "Was machen Leute, die kein Auto haben? Abgesehen davon, dass der Arzt mich bei der Apotheke angekündigt hat, kann es doch nicht sein, dass sowohl die Notfallpraxis als auch die Apotheken gleichzeitig um 22 Uhr schließen."