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Aktion Rückenwirbel: In Winsen wurde "ge-movt"

"moving" in der Alten Stadtschule: Dr. Nina Lorea Kley (Feldbinder Spezialfahrzeugwerke), Maike Lubina, Imke Weidtmann und Sandra Kumpf (v. li.)
bs. Winsen. Die bundesweite Aktion „Rückenbwirbel“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit „moving“, das sind einfache Sportübungen mit minimalem Aufwand, die Rückengesundheit von Kindern und Jugendlichen zu fördern.
Imke Weidtman, Physiotherapeutin und „moving“-Trainerin aus Hamburg, besuchte dafür jetzt die Alte Stadtschule in Winsen und zeigte hier den jungen Schülern in einer rund 20-minütigen Grundlagenschulung, wie sie sich mit "moving" lästige Schmerzen vom „Leib“ halten können. „Damit es gar nicht erst im Rücken anfängt zu ‚zwicken‘, lernen wir heute vier einfache Übungen. Bei der Übungen ‚Krone‘ beispielsweise strecken wir einmal den gaanzen Oberkörper. Bei der Übungen ‚Palme‘ beugen wir uns alle einmal nach links und rechts“, erklärt die Physiotherapeutin der dritten Klasse. „Am besten baut ihr diese kurzen Trainingseinheiten genauso fest in euren Tag ein, wie beispielsweise das Zähneputzen, dann braucht ihr auch später keine Rückenbeschwerden zu fürchten“, riet Weidtman, die zuvor auch den Lehrern in einer Fortbildung die Grundlagen der täglichen Rückenprävention vermittelt hatte.
Im nachfolgenden Gespräch machte die Expertin dann noch deutlich, wie es tatsächlich um die Rückengesundheit von Kindern und Jugendlichen bestellt ist. „10 bis 13 Prozent der Kinder weisen bereits in jungen Jahren Haltungsschäden auf. Bei den Jugendlichen sind es noch erheblich mehr“, warnte Weidtman. Möglich gemacht wurde das „moving“-Training für die Schüler der Alten Stadtschule durch das Engagement der Physiotherapie-Schülerinnen Maike Lubina und Sandra Kumpf sowie durch das Sponsoring der Feldbinder Spezialfahrzeugwerke GmbH in Winsen.