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Atomausstieg beschleunigen - Aktivisten gedachten dem dritten Jahrestag der japanischen Atomkatastrophe

Rund 50 Bürger hatten sich nach einem Aufruf des "Bündnis für erneuerbare Energien Winsen" zur Mahnwache vor dem Winsener Rathaus versammelt
thl. Winsen. Rund 50 Bürger haben am Montagabend vor dem Winsener Rathaus dem dritten Jahrestag der Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima gedacht. Das "Bündnis für erneuerbare Energien Winsen" (BEEW) hatte unter dem Motto "Fukushima ist überall" zu der Mahnwache aufgerufen.
Auch drei Jahre nach dem Super-Gau, bei der das Atomkraftwerk in Fukushima von einem Tsunami getroffen und schwer beschädigt wurde, gebe es noch keinen Plan, wie die Unglücksreaktoren dauerhaft gekühlt und später entsorgt werden können, hieß es. Und: Trotz des für 2022 beschlossenen Atomausstieges in Deutschland bleibe bis dahin die Gefahr einer ähnlichen Katastrophe bestehen. Das Bündnis macht sich deswegen für einen früheren Atomausstieg und einer schnelleren Energiewende stark.
• Bundesweit fanden am Montag rund 200 Mahnwachen zum Fukushima-Unglück statt.