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Bärte statt Böller

Bei der Staatsanwaltschaft wuchsen über Wochen die Bärte (Foto: oh)
thl. Lüneburg. Dass ein Staatsanwalt in seiner Freizeit manchmal Fernsehen sieht, ist nicht ungewöhnlich. Das ein Bericht jedoch „haarige“ Folgen für die ganze Behörde hat, ist allerdings ungewöhnlich.
Ein Staatsanwalt aus Lüneburg wurde im Dezember auf einen Beitrag wurde die Deutsche Bank in London aufmerksam. Dort hatte sich Mitarbeiter im Rahmen der Aktion „Movember“ (aus dem engl. Moustache, Oberlippenbart, und November) einen Schnurrbart hatten stehen lassen, um Spenden zu sammeln. Jedes Jahr im November lassen sich tausende Männer weltweit von dieser Aktion inspirieren und für einen guten Zweck einen Schnurrbart wachsen.
Der Staatsanwalt war begeistert und erzählte die Geschichte gleich am nächsten Tag einem Kollegen. Schnell war man sich einig: "Spenden sammeln und das Gemeinschaftsgefühl stärken, das ist auch was für uns. Und was die Deutsche Bank kann, das können wir auch". Der November war zwar vorbei, aber ein neues Motto aber trotzdem schnell gefunden, ebenso eine Anzahl weiterer Kollegen. Unter dem Motto „Bärte statt Böller“ wuchsen die Bärte (Schnurr- und Vollbärte) in der Staatsanwaltschaft und wurden fleißig Spenden bei den Kollegen und Kolleginnen gesammelt. Bis heute kamen 1.000,00 € zusammen, die nun als Spende an das St. Marianus Hospiz in Bardowick gehen.
Ob die Behördenmitarbeiter ihre Bärte wieder abnehmen, ist offen.