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Bewegung im "Alten Stadttor?"

Soll womöglich abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden: dieses Gebäude an der Ecke Rathausstraße/Eckermannstraße
ce. Winsen. Kommt nun doch Bewegung in das "Alte Stadttor", dem an der Rathausstraße/Ecke Eckermannstraße in Winsen geplanten Neubau-Vorhaben der Firma Oertzen Projektentwicklung? "Was hat die Stadt da vor?", titelte das WOCHENBLATT kürzlich, als es über angebliche Verzögerungen bei dem Neubau-Vorhaben berichtete. Darin hieß es, dass nach WOCHENBLATT-Informationen die Stadt noch keine endgültige Baugenehmigung erteilt habe, obwohl der Verwaltungsausschuss (VA) im Dezember einer Befreiung aus dem gültigen Bebauungsplan zugestimmt hatte. Grund für die fehlende Erlaubnis: Die Verwaltung hat die CIMA Beratungsgesellschaft aus Lübeck beauftragt, per Gutachten zu klären, ob sich der Neubau an der Stelle lohne oder ob eine große Lösung unter Einbeziehung der dahinter liegenden City-Passage mehr Sinn mache. Wie das WOCHENBLATT aus gut unterrichteter Quelle erfuhr, will der VA am 18. April erneut darüber beraten, ob das "Alte Stadttor" realisiert werden soll.
Bei benachbarten Geschäftsleuten stößt der angedachte fünfgeschossige Neubau auf Kritik. "Der Bebauungsplan erlaubt hier eine dreigeschossige geschlossene Bebauung mit Spitzdach. Wer mehr will, muss damit leben, dass die Stadt so eine Aktion nicht sofort abnicken kann, sondern erst überdenken muss", räumt ein Gewerbetreibender ein. Ein anderer Unternehmer warnt: "Wenn das'Alte Stadttor' in der geplanten Höhe gebaut wird, werden die dahinter liegenden Geschäfte im wahrsten Wortsinn in den Schatten gestellt und nahezu erdrückt."