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Bootsunglück auf der Elbe

Drei Personen mussten aus dem Wasser gerettet werden (Foto: Matthias Köhlbrandt)
thl. Fliegenberg. Außerordentlich anspruchsvoll war die große Übung, der der Fachzug Gewässerschutz der Kreisfeuerwehr, bestehend aus Fahrzeugen, Booten und Personal der Feuerwehren aus Drage, Fliegenberg/Rosenweide, Garstedt, Hoopte, Laßrönne, Marschacht und Roydorf jetzt auf der Elbe bei Fliegenberg absolviert hat.
Das Szenario sah vor, dass ein Fahrgastschiff aufgrund eines Motorschadens manövrierunfähig geworden und mit dem Heck voraus auf einen Buhnenkopf getrieben war. Durch den Aufprall auf den Buhnenkopf wurden zwölf der 14 Personen an Bord verletzt, drei davon sind sogar über Bord gegangen. Zudem war es durch den Aufprall zu einem Wassereinbruch im Maschinenraum gekommen.
Die rund 60 eingesetzten Einsatzkräfte des Fachzuges hatten gleich mehrere Aufgaben zu bewältigen. Vorrangig war dabei die Menschenrettung, weiterhin wurde die Einsatzstelle gegen den fließenden Binnenschiffsverkehr abgesichert, und zudem musste eine Ölsperre rund um das „havarierte“ Schiff ausgebracht werden. Mit Hilfe der vielen Kleinboote wurden die im Wasser treibenden Personen rasch aus dem Wasser gerettet und zur Verletztensammelstelle an Land verbracht. Die „Verletzten“ auf dem Binnenschiff wurden von weiteren Einsatzkräften an Bord versorgt und anschließend ebenfalls mit Booten an Land gebracht. Mit Hilfe des Mehrzweckbootes des Landkreises Harburg wurde die Ölsperre auf dem Wasser ausgebracht und um das Schiff gelegt.
Nach zwei Stunden wurde die Übung als erfolgreich für beendet erklärt.