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"Das stinkt zum Himmel!": Überladener Müllsammelplatz verärgert Anwohner in Garstedt

Mit seinen Eingaben: Müllplatz-Anwohner Manfred Fettweis
ce. Garstedt. "Das ist eine Schande und geht schon seit Jahren so!" Manfred Fettweis (75) aus Garstedt ist sauer, wenn er auf den Müllsammelplatz vor seiner Haustür blickt. Dort stehen am Waldweg "Am weißen Sande" drei Container für "Grüner Punkt"-Abfälle, drei Behälter für Papiermüll und mehrere Mülltonnen zur Entsorgung weiterer Altlasten. Bei den "grünen" Containern, die alle vier Wochen geleert werden, komme es - so Fettweis - immer wieder vor, dass Müllsünder sie derart überfüllen, dass auch die Umgebung verdreckt werde. "Ich habe in den Containern sogar Altöl und anderen zum Himmel stinkenden Abfall gefunden", berichtet der Rentner empört. Damit nicht genug: "Im Sommer wirbeln Raser, die ihren Müll gar nicht schnell genug loswerden können, den Staub des Weges auf, der dann zu meinem Haus rüberzieht."
Weil der durch den Müllsammelplatz und dessen Nutzer verursachte Staub, Lärm und Geruch seine ohnehin schon angegriffene Gesundheit "erheblich beeinträchtigt", schlug Manfred Fettweis der Gemeinde Garstedt vor, den jetzigen Sammelplatz zu verkleinern und einen weiteren Container-Stellplatz am Weg "Zum Fuchsberg" einzurichten. "Damit wäre mir weitgehend geholfen", so der Rentner. Der Bau- und der Verwaltungsausschuss lehnten seinen Vorschlag jedoch ab.
"Wir sind mit der Abfallberatung des Landkreises Harburg vor Ort gewesen und zu dem Schluss gekommen, dass kein anderer Standort für den Müllsammelplatz Sinn macht. Zu diesem Ergebnis kam auch der Vorstand des Anliegervereins 'Bau- und Landschaftsschutz Im weißen Sande'", erklärt Bürgermeisterin Christa Beyer auf WOCHENBLATT-Anfrage. "Grobe Verstöße gegen die Containerbefüllung haben wir bei Kontrollen nicht festgestellt. Wir behalten die Sache aber im Auge. Kleine Überladungen gibt es kurz vor den Leerungsterminen immer mal. Ein zusätzlicher Stellplatz am Fuchsberg kann aber nicht im Interesse von Herrn Fettweis sein, denn auf dem Weg dorthin würden noch mehr Fahrzeuge an seinem Haus vorbeifahren und im schlimmsten Falle viel Staub aufwirbeln."