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Den Krippen-Bedarf decken: Samtgemeinde Salzhausen schafft neue Plätze in Gödenstorf und Salzhausen

Eingebettet in die Natur: Der Entwurf für die neue Krippe ist geprägt von Modulbauten aus Holz und bunten Fassaden (Foto: Acrhitekturbüro Neuwald)
ce. Salzhausen. Um dringend benötigte Krippenplätze zu schaffen und Klagen von einen Rechtsanspruch auf die Plätze habenden Eltern zu vermeiden, stellte der Salzhäuser Samtgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung mit einstimmigen Beschlüssen die Weichen: In Gödenstorf soll eine Interimslösung eingerichtet, in Salzhausen eine neue Krippe gebaut werden.
Die Samtgemeinde hat in Gödenstorf ein Haus an der Hauptstraße angemietet, das sie vor der Inbetriebnahme als Krippe aufgrund gesetzlicher Vorgaben für Kindertagesstätten-Räume noch umbauen muss. Voraussichtlich ab Mitte Februar sollen hier 15 Kinder "einziehen", für die derzeit akut Krippenplätze fehlen. Die Genehmigung des Landkreises Harburg für diese Zwischenlösung wurde für höchstens zwei Jahre erteilt.
Für den Krippenneubau in Salzhausen hatte die Samtgemeinde zunächst ein Grundstück am Rehrfeld unweit des Gymnasiums im Auge. Da der Ankauf des Areals aber nicht zustande kam, entschied der Rat, dass die Kommune sofort einen Bauantrag auf einen Bauvorbescheid für eine Fläche im Bereich der Straße "Am Hang" / Lüneburger Straße stellen soll. Darüber hinaus sollen Fördermittel für das etwa 1,8 Millionen Euro teure Vorhaben beantragt werden. Geplant wurde der Neubau von dem Seevetaler Architektur- und Ingenieurbüro NHP Neuwald Dulle. Vorgesehen ist demnach eine Aufteilung des Grundstückes in einen Wohnhaus-Trakt und eine in Waldnähe gelegene Kindertagesstätte. Diese umfasst 45 Krippenplätze und eine Integrationskindergarten-Gruppe, in der 18 Jungen und Mädchen betreut werden können. Die Einrichtungen sollen einen gemeinsamen Park erhalten und von der Lüneburger Straße aus angefahren werden können.