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"Die Gemeinschaft wird gelebt": Bürgerpreis des Landkreises Harburg für Arno Reglitzky, Carl Kurtz und das Team des "Internationalen Cafés" in Winsen

Preisträger und Laudatoren (v. li.): Christian Berndt, Carl Kurtz, Joachim Bordt, Arno Reglitzky, Andrea Schröder-Ehlers, Markus Kalmbach und Heinz Lüers
ce. Winsen. Unter dem Motto "Vielfalt fördern - Gemeinschaft leben" wurde am Montagabend in Winsen der diesjährige Bürgerpreis des Landkreises Harburg verliehen. Ausgeschrieben hatten ihn die Bundestagsabgeordneten Svenja Stadler (SPD) und Michael Grosse-Brömer (CDU), die Sparkasse Harburg-Buxtehude und der Landkreis. Bei der Verleihung waren Stadler und Grosse-Brömer verhindert. Vertreten wurden sie von der Lüneburger SPD-Landtagsabgeordneten Andrea Schröder-Ehlers und Superintendent Christian Berndt.
In der Kategorie "Lebenswerk" wurde Arno Reglitzky (79) aus Buchholz geehrt. In seiner Heimatstadt Buchholz und im Landkreis engagiert sich der FDP-Mann seit vielen Jahrzehnten in der Kommunalpolitik, wobei er - so Landrat Joachim Bordt als Laudator - "ebenso kreative wie konstruktive Ideen" umgesetzt hat. Darüber hinaus war er lange Jahre aktiv im ADAC. Sportgeschichte schrieb und schreibt der Bundesverdienstkreuz-Träger im Buchholzer Verein Blau-Weiss, dem mit fast 6.000 Mitgliedern größten Sportverein der Stadt, wo er seit über 30 Jahren Vorsitzender ist. Bundesweit Aufsehen erregte der von Reglitzky angeschobene Bau einer integrativen Sportanlage für Menschen mit und ohne Behinderungen im Jahr 2010.
Aus Holm-Seppensen kommt Carl Kurtz (15), der in der Jugendkategorie "U21" den Bürgerpreis erhielt. Carl, der das Buchholzer Gymnasium am Kattenberge besucht, arbeitet seit gut zwei Jahren ehrenamtlich in der örtlichen "Zukunftswerkstatt" mit, wo Kinder und Jugendliche an die sogenannten MINT-Themen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) herangeführt werden. Mit viel Spaß an der Sache begleitet der Preisträger unter anderem Experimente und Ferienworkshops.
Als "Alltagshelden" ausgezeichnet wurden die Mitarbeiter des "Internationalen Cafés" in Winsen. Dort kümmern sich seit Ende vergangenen Jahres rund 60 Ehrenamtliche jeden Samstag um bis zu 70 Flüchtlinge, indem sie ihnen die deutsche Sprache vermitteln, sie zu Gesellschaftsspielen und zum Erfahrungsaustausch einladen. Ein Initiator des Cafés war der Winsener Pastor Markus Kalmbach, der stellvertretend für das Team auch den Preis entgegen nahm.
Der Bürgerpreis ist pro Kategorie mit einem Preisgeld von jeweils 2.000 Euro dotiert.