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Dorfentwicklung war Thema bei Tönnhäuser Bürgerversammlung

Auf der Versammlung (v. li.): Anton Zeyn, André Wiese, Wolfgang Baumgärtner, Wolfgang Rieckmann und Bernd Meyer (Foto: Stadt Winsen)
ce. Tönnhausen. Knapp 50 Gäste konnte Tönnhausens Ortsvorsteher Wolfgang Rieckmann bei der kürzlich stattgefundenen Bürgerversammlung begrüßen. Zu den Besuchern gehörten Winsens Bürgermeister André Wiese, die Ratsmitglieder Bernd Meyer und Anton Zeyn, Ortsbrandmeister Jens-Peter Wreide, Ingrid Lüneburg als Vorsitzende der Realgemeinde sowie Wolfsberater Wolfgang Baumgärtner. Letzterer informierte in einem 45-minütigen Vortrag über die Verbreitung des Wolfes sowie dessen Lebens- und Verhaltensweisen, insbesondere bei einer Begegnung mit Menschen.
Tönnhausen hat zurzeit 725 Einwohner und damit 18 mehr als vor einem Jahr. In seiner Rückschau berichtete Wolfgang Rieckmann unter anderem, dass eine große Eiche an der Tönnhäuser Dorfstraße zunächst zurückgeschnitten und dann nach einem Sturmschaden gefällt worden sei. Am Ilmenaudeich habe man eine neue Schranke installiert, und am Feuerwehrgerätehaus befinde sich seit einiger Zeit ein Defibrillator in einem beheizbaren und diebstahlsüberwachten Schrank.
Aus dem Terminkalender für 2018 hob Rieckmann die Aufräumaktion am 7. April, das Tönnhafen-Festival vom 20. bis 22. Juli und das "Fahrradkonzert" am 26. August hervor.
Bürgermeister André Wiese ging in seinem Grußwort detailliert auf das Dorfentwicklungsprogramm in der Winsener Marsch ein, von dem auch Tönnhausen als eines von vier Elb- und Ilmenau-Dörfern profitiert. Zum Stichtag am 15. September 2017 wurde laut Wiese ein Förderantrag für die Umgestaltung im Bereich der Feuerwehr und des Ehrenmals gestellt. Mit einem Bescheid werde jetzt im April gerechnet. Der Unter-Arbeitskreis Tönnhausen trifft sich wieder am 18. April. Die weiteren Maßnahmen stehen dann auf der Tagesordnung. Bis zum 15. September werden Fördermittel für einen neuen Ponton beantragt. Die lange Liste der in Tönnhausen geplanten Maßnahmen abzuarbeiten, ist Ziel des Unter-Arbeitskreises, bei dessen Mitgliedern sich André Wiese herzlich bedankte.
Die anschließende Aussprache nutzte Ingrid Lüneburg, um über den Stand des Umbaus eines Stallgebäudes zu einem Veranstaltungsraum zu informieren. Ab Juli dieses Jahres soll dieser Raum der Dorfgemeinschaft zur Verfügung stehen. Ein Bürger bemängelte die schleppende Sanierung des Radweges zwischen Tönnhausen und Winsen, was der Bürgermeister nun beim Landkreis Harburg als dem zuständigen Straßenbaulastträger zur Sprache bringen will. Nele Janssen kündigte ein Treffen am Donnerstag, 12. April, um 20 Uhr in der alten Schule an, bei dem unter dem Motto "Tönnhausen wird mobil“ auch über Mitfahrgelegenheiten zur Verbesserung der Mobilität der Tönnhäuser Bürger gesprochen werden soll.