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Ein herzliches "Konnichiwa"

Fröhliche Gemeinschaft in Japan: Gastgeber und Gäste mit dem Winsener Schulleiter Stefan Schulz (Mitte) (Foto: Gymnasium Winsen)

Winsener Gymnasiasten waren zu Gast in Japan

ce. Winsen. "Sayonara Winsen, Konnichiwa Japan - Auf Wiedersehen Winsen, Hallo Japan!": Der Schüleraustausch des Gymnasiums Winsen mit Japan ist schon eine feste Institution. Kürzlich reisten 15 Mädchen und Jungen zusammen mit Schulleiter Stefan Schulz und den Lehrerinnen Kerstin Kuhn und Sara Speckjohann in das fernöstliche Land, um seine Menschen und Kultur kennen zu lernen.
Initiator für den zehntägigen Austausch war die Deutsch-Japanische Gesellschaft (DJG) Winsen, die seit vielen Jahren enge Kontakte zur Präfektur Fukui pflegt. Besonders unterstützt wurden die Schüler vom DJG-Vorsitzenden Bodo Beckedorf, der den Austausch mit Präfektur-Gouverneur Issei Nishikawa abstimmte und organisierte, sowie von Vorstandsmitglied Peter Stein, der die Winsener auf ihrer Reise begleitete.
In der Küstenstadt Tsuruga am Japanischen Meer wurden die Gäste in der Partnerschule "Tsuruga Highschool" von etwa 500 der insgesamt 850 Schüler herzlich empfangen. Anschließend wurden die Besucher aus der Luhestadt 15 Gastfamilien zugeteilt. Die Verständigung erfolgte in englischer Sprache. In der Schule waren die Winsener insbesondere in Englischprojekten gefragte Gesprächspartner. Zudem erlernten sie in einem Kalligrafie-Kursus die Kunst der japanischen Schriftzeichen. "Insgesamt waren die japanischen Schüler riesig an uns interessiert. Der intensive Kontakt bot natürlich die Möglichkeit, viel voneinander zu lernen", waren Kerstin Kuhn und Sara Speckjohann begeistert.
Ein weiteres Highlight war der Besuch des Wirtschaftsattachés der deutschen Botschaft in Japan an der Highschool, wo er einen Vortrag über die Europäische Union hielt. Danach nahm er sich viel Zeit für die Winsener Delegation.
Schulleiter Stefan Schulz will den deutsch-japanischen Kontakt künftig weiter intensivieren. "Der Austausch stellt eine große Chance für die Schüler dar. Sie haben die Möglichkeit, ihren Horizont in einem für sie neuen Kulturkreis zu erweitern", betont Schulz. Ein Gegenbesuch aus Japan ist im Herbst geplant. Dann heißt es für die Gastschüler aus Fernost: "Auf Wiedersehen Japan, Hallo Winsen!"