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Eine Biographie über Eckermann

thl. Winsen. Ameise, getreuer Eckart, wahrhafter Ali, geprüfter Haus- und Seelenfreund. Der große Dichter Johann-Wolfgang von Goethe hatte viele Charakterisierungen für seinen Wegbegleiter Johann-Peter Eckermann. In Goethes Familien- und Freundeskreis bezeichnete man Eckermann vom ersten Tage seines Auftretens an als den Doktor, obwohl er die Universität ohne Abschluss verlassen hatte, und allgemein hielt man ihn damals wie heute für Goethes Sekretär.
Für Leute, die ihn nie kennengelernt hatten, war der im September 1792 in Winsen geborene Dichter und Schriftsteller Eckermann ein schräger Vogel, ehemaliger Kuhjunge oder eine gescheiterte Existenz. Und so mancher bekannte oder weniger bekannte Gaukler fühlte sich gar bemüßigt, ihn zu verspotten, und sei es nur aufgrund seiner einfachen sozialen Herkunft oder ärmlichen Lebensumstände.
Pünktlich zum 222. Geburtstag Eckermanns hat Helmuth Hinkfoth aus Winsen eine Biographie über den bekanntesten Sohn der Luhestadt veröffentlicht. Auf insgesamt 475 Seiten zeichnet Hinkfoth den Lebensweg Eckermanns von dessen glücklichen Kindheitstagen in Winsen bis zu seinem tragischen Ende in Armut und Vergessenheit in Weimar nach. Der Autor räumt dabei mit mancherlei hartnäckigen Irrtümern und Vorurteilen über Eckermann und sein Verhältnis zu Goethe auf.
Das Buch "Eckermann - Goethes Gesprächspartner" ist in der Reihe "Winsener Schriften" des Heimat- und Museumvereins (ISBN 978-3-9809115-8-0) erschienen.