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"Eine einzigartige Erfahrung!": Lasse Oesterreich startete beim weltweit längsten Benefiz-Staffellauf

Glücklich am Ziel in Rotterdam: Läufer Lasse Oesterreich (im roten Kreis) mit Team-Mitstreitern und Begleitern (Foto: Roparun)
ce. Salzhausen. Acht Läufer meistern in 49 Stunden 564 Kilometer und sammeln 4.123,20 Euro für krebskranke Menschen: Das ist die stolze Bilanz des "Nordpuls"-Teams von Lasse Oesterreich (36) aus Salzhausen, das jetzt als einzige deutsche Gruppe am "Roparun"-Lauf teilnahm. 333 Mannschaften mit mehr als 8.000 Sportfreunden starteten beim längsten Nonstop-Benefiz-Staffellauf der Welt zugunsten Krebskranker von Hamburg und Paris aus mit dem Ziel Rotterdam. Insgesamt kamen bei dem internationalen Event knapp 2,87 Millionen Euro für gute Zwecke zusammen.
"Der Lauf war eine einzigartige, für mich auch neue Erfahrung", berichtet Lasse Oesterreich. "Alle mussten zusammenhalten: die Läufer, die sie begleitenden Rad- und Busfahrer und das Versorgungs-Team, das immer vorausgefahren ist und unser Bettenlager an den Stationen aufgebaut und die Verpflegung übernommen hat."
Eine besondere Herausforderung sei das Wetter gewesen. So habe strömender Regen die "Nordpuls"-Crew bei einer abendlichen Etappe vier Stunden lang begleitet. "Trotz der zusätzlichen kalten Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt hat sich niemand entmutigen lassen, und alle kämpften sich durch den Regen", blickt Oesterreich zurück. Ein "Highlight" im wahrsten Sinne war für ihn der nächtliche Lauf durch die niederländische Stadt Zupthen. Die Einwohner hatte die rund sieben Kilometer lange Laufstrecke komplett mit Teelichtern geschmückt.
"Obwohl sich die meisten Starter aus unserem Team vorher nicht kannten, hat alles perfekt geklappt", zieht Lasse Oesterreich ein begeistertes Fazit. Und schmiedet schon neue Pläne: "Ich freue mich auf den 'Roparun' im nächsten Jahr und werde wieder dabei sein!"