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Elbmarscher Feuerwehren probten Katastrophenfall

Bei der Übung: die Mitarbeiter der örtlichen Einsatzleitung der Feuerwehr (Foto: Lutz Wreide)
ce. Elbmarsch. Erst kürzlich hatte Sturmtief "Herwart" für zahlreiche Feuerwehreinsätze auch in der Elbmarsch gesorgt, die erfolgreich durch die örtliche Einsatzleitung (ÖEL) abgearbeitet wurden. Jetzt trafen sich die ÖEL-Mitarbeiter, um anhand einer fiktiven Unwetterlage den Katastrophenfall zu proben.
Ausgehend von einem bereits mehrere Tage anhaltenden Unwetter mit orkanartigen Böen und starken Niederschlägen galt es, zahlreiche Folgeschäden wie Bäume auf der Straße oder vollgelaufene Keller abzuarbeiten. Erschwerend kam der "Fund" einer Bombe im Bereich Eichholz hinzu. Diese war unter einem umgestürzten Baum entdeckt worden. Der Wasserstand der Elbe bereitete zusätzliche Probleme. Darüber hinaus wurde eine sehr schwere Sturmflut vorausgesagt. Ziel war es, rechtzeitig die richtigen Maßnahmen zu treffen und anfallende Einsätze mit den vor Ort verfügbaren Kräften zu absolvieren. Als "Gegenspieler" fungierte dabei Vize-Abschnittsleiter Michael Bulst mit seinem Stab. Sie sorgten für ausreichend Einsätze.
Zum Glück zeigte sich bald, dass die Sturmflut keinen besorgniserregenden Höchststand erreichen würde. So konnte sich das ÖEL-Team auf die Evakuierung der Anwohner nach dem Bombenfund konzentrieren. In enger Zusammenarbeit mit der ebenfalls an der Übung teilnehmenden Ordnungsamtsleiterin und einer Mitarbeiterin der Behörde wurde eine geordnete Evakuierung sowie die sichere Unterbringung und Verpflegung der betroffenen Menschen sichergestellt.
Zur Übung eingeladen waren auch Vertreter aller Fraktionen. Viele Politiker nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren. Gemeindebrandmeister Frank Hupertz führte durch die ÖEL und erklärte ausführlich die einzelnen Sachgebiete und Aufgabenbereiche.