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Elbmarscher Schüler waren bewegt von Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau

Beim Besuch der Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau: die Schüler und Lehrerinnen aus der Elbmarsch (Foto: Ernst-Reinstorf-Schule)
ce. Elbmarsch. Eine sehr bewegende Besichtigung der ehemaligen Konzentrationslager und heutigen Gedenkstätten Auschwitz und Birkenau bildete den Schwerpunkt einer dreitägigen Fahrt nach Polen, die Zehntkläsler der Ernst-Reinstorf-Oberschule in Marschacht jetzt unternahmen. Mit dabei waren die Lehrerinnen Britta Planeth und Nadine Wölm.
In Auschwitz erfuhren die Elbmarscher viel über die Menschen, die dort während des Regimes der Nationalsozialisten gelitten hatten, und über die Greuel der Judenverfolgung.
Erschreckend fanden die Schüler die Zyklon-B-Behälter, mit deren Inhalt die Lagerinsassen vergast worden waren, und die Schaukästen mit Exponaten zur Erinnerung an die Leiden der einstigen Gefangenen. Zu sehen waren hier unter anderem zwei Tonnen geschorener Haare der Deportierten, viele Prothesen und Koffer, auf denen noch die Namen ihrer Besitzer zu lesen waren.
"Die Menschen, die dort leben mussten, wurden bis zu ihrem Tode 'betrogen'", stand für die Schüler und Lehrer nach dem Besuch in Birkenau fest. "Ihnen wurde gesagt, dass sie im Lager Arbeit und ein besseres Leben bekommen würden." Besonders in Erinnerung blieb die Inschrift des Mahnmals: "Dieser Ort sei allerzeit ein Aufschrei der Verzweiflung der Verzweiflung und Mahnung an die Menschheit. Hier ermordeten die Nazis etwa anderthalb Millionen Männer, Frauen und Kinder. Die meisten waren Juden aus verschiedenen Ländern Euroopas."