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Ermittlungen wegen Disziplinarverfahren gegen Elbmarscher Verwaltungschef dauern an

Rolf Roth: "Möchte bald Bescheid wissen"

ce. Elbmarsch.
Die Ermittlungen der Kommunalaufsicht des Landkreises Harburg wegen der eventuellen Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen den Elbmarscher Samtgemeinde-Bürgermeister Rolf Roth dauern weiterhin an. Angestoßen wurden die Ermittlungen durch die Ratsgruppe Grüne/Piraten, die geklärt haben will, ob die Verwaltung bei der Entlassung der Jugendpflegerin einen hohen finanziellen Schaden für die Kommune verursacht habe (das WOCHENBLATT berichtete). "Der Landkreis hat die Anfrage an seine Rechtsabteilung weitergegeben. Aus dem Kreishaus haben wir erfahren, dass es bis Dezember dauern könne, bevor entschieden ist, ob es zu einem Verfahren kommt", erklärte Rolf Roth auf WOCHENBLATT-Anfrage. "Ich möchte jedenfalls möglichst bald wissen, ob ich mir etwas zu Schulden habe kommen lassen", so Roth.
Der Rechtsanwalt Dr. Jörn Lütjohann aus Marschacht hatte zudem gegen Roth eine "erweiterte Anzeige" an die Kommunalaufsicht und den Landesdatenschutzbeauftragten gerichtet und Roth unter anderem vorgeworfen, dieser habe die "Bespitzelung" der Ex-Jugendpflegerin "mindestens geduldet". "Der Datenschutzbeauftragte und der Kreis haben mir mitgeteilt, dass sie bezüglich dieser Anzeige keinen weiteren Handlungsbedarf sehen", sagte Roth gegenüber dem WOCHENBLATT.