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Erste Weichen für neues Salzhäuser Feuerwehrgerätehaus werden gestellt

Der Entwurf für das neue Feuerwehrhaus: Das Brandschützer-Domizil soll - auch als Lärmschutz - zwischen dem Unternehmen "Hünert + Kramp" und dem Neubaugebiet errichtet werden (Foto: Sven Klobe Architekten)

Verwaltung und Feuerwehr einig: "Bester Standort in der Samtgemeinde"

ce. Salzhausen. "Ein neues Feuerwehrhaus in Salzhausen muss aus Sicht von Brandschützern und Verwaltung dringend sein, und der angedachte Standort wird gut funktionieren!" Davon zeigte sich Salzhausens Samtgemeinde-Bürgermeister Wolfgang Krause überzeugt, als er in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Ordnungsangelegenheiten die ersten Entwürfe für das künftige Feuerwehrgerätehaus vorstellte. Das Gremium sprach sich einstimmig für das Vorhaben aus.
Als Standort für das neue Retter-Domizil wurde auf Anregung der UWG und der Grünen ein insgesamt knapp 5.000 Quadratmeter großes Areal im Baugebiet Witthöftsfelde westlich vom Landmaschinen-Unternehmen "Hünert + Kramp" gewählt. Der in Kubus-Form geplante Neubau soll auch als Schallschutz zwischen dem Gewerbebetrieb und dem an das Feuerwehrhaus angrenzende Neubaugebiet dienen. "Der Erschließungsträger wird zudem zwischen dem Unternehmen und dem Feuerwehr-Quartier eine 3,20 Meter hohe Lärmschutzwand auf einer einen Meter hohen Erhöhung errichten", kündigte Wolfgang Krause an.
Das neue Feuerwehrhaus nach den Plänen des Lüneburger Architekten Sven Klobe wird den Rettern für ihre Gerätschaften, Material, Schulungen und Fahrzeuge nicht nur mehr Raum bieten. Am künftigen Standort ist auch eine sichere und schnelle An- und Abfahrt der Einsatzkräfte bei einer Alarmierung gewährleistet. Im Neubau können darüber hinaus für die Samtgemeinde-Feuerwehr unter anderem die örtliche Einsatzleitung (ÖEL), das Büro für den Gemeindebrandmeister und eine von den Rettern aus der Gemeinde und Samtgemeinde gemeinsam zu nutzende Ausbildungsausstattung untergebracht werden. Sollte der Samtgemeinderat dem Projekt zustimmen, will die Gemeinde die dafür erforderlichen Grundstücke kaufen und der Samtgemeinde kostenlos zur Verfügung stellen. 
"Aus praktischer Sicht ist es der beste Standort in der Samtgemeinde", betonte Gemeindebrandmeister Jörn Petersen in der Sitzung des Ausschusses. "Im Norden, Süden, Osten und Westen wären alle Einsatzorte sehr gut zu erreichen."
Ins Auge gefasst hat die Verwaltung auch eine mögliche Integration der Rettungswache, die vom Gesundheitszentrum Salzhausen betrieben wird, an das Feuerwehrdomizil. "Die Wache muss erweitert und wahrscheinlich neu gebaut werden", erläuterte Wolfgang Krause den Hintergrund. "Die Samtgemeinde führt derzeit Gespräche mit dem Gesundheitszentrum über eine Angliederung der Wache ans Feuerwehrhaus."