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"Es muss mehr Personal geben": SPD-Kreistagsfraktion fordert Aufstockung der Polizei in der Region

Tobias Handtke, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion (Foto: SPD Landkreis Harburg)
ce. Landkreis. Die Entwicklung nachhaltiger Maßnahmen zur besseren personellen Ausstattung der Polizei im Landkreis Harburg waren das Ziel von Gesprächen, die die SPD-Kreistagsfraktion jetzt mit Vertretern der Polizeigewerkschaften in Hannover und Maschen führte. Bereits seit geraumer Zeit machen sich Politiker verschiedener Parteien für eine Aufstockung der Ordnungshüter in der Region stark.
„Wie die Gewerkschaftsvertreter fordern wir eine positive Perspektive und Umsetzung für eine erhöhte personelle Zuweisung", erklärte Tobias Handtke, Fraktionsvorsitzender der Kreis-SPD. Einfach werde die Umsetzung der Forderung in der Praxis nicht, denn das aktuelle System der Verteilung unter den sechs Polizeidirektionen im Land Niedersachsen sehe einen direkten Einfluss der Politik nicht vor. „Wir sehen uns aber mit Fakten und Zahlen ausgerüstet, um uns für unsere Region einzusetzen und um insbesondere die fehlende Transparenz einzufordern“, so Handtke weiter.
An den Gesprächen nahmen auch die SPD-Landtagsabgeordneten Petra Tiemann und Andrea Schröder-Ehlers teil. Die Sozialdemokraten wundern sich, mit wieviel Dreistigkeit in den letzten Wochen die CDU Kritik an der Landesregierung geübt habe. "Die CDU-Verantwortlichen dieser Situation fordern nun Veränderungen, die sie selber in der Vergangenheit nicht umgesetzt haben," kritisieren Tobias Handtke und SPD-Kreistagsmitglied Uwe Harden. Eigene Verantwortung werde verschwiegen, mit dem Finger nur auf andere gezeigt.
"In den nächsten Wochen werden wir mit unserem Anliegen allen Beteiligten in den Ohren liegen. Das Problem seit vielen Jahren ist sicher die mangelnde Transparenz bei der Zuweisung von Personalstellen. Dabei darf es nicht darum gehen, vorhandenes Personal umzuverteilen und die Konkurrenz innerhalb der Polizeidirektionen zu forcieren", betonen die Sozialdemokraten. Neue Stellen seien so einzusetzen, dass besondere Aufgaben wie die hohe Zahl von Wohnungseinbrüchen bestmöglich bearbeitet werden können. Mit den Gewerkschaften wurde vereinbart, im Gespräch zu bleiben und sich für weitere Maßnahmen eng abzustimmen.