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Flügel für die Musik

bs. Winsen. Ein kleines Wunder ist jetzt in "Flügelform" bei der Musikschule in Winsen eingetroffen: Nachdem der örtliche Service-Club Rotary vor einigen Wochen seine Zusage für die Übernahme eines neuen Klaviers erteilt hatte (das WOCHENBLATT berichtete), durfte nun das 18.500 Euro teure, japanische Schmuckstück im Beisein der Club-Mitglieder in der Winsener Musikschule offiziell in Empfang genommen werden.
"Wir freuen uns so sehr, dass sie uns dieses Instrument, das eigentlich weit außerhalb unseres finanziellen Rahmens lag, möglich gemacht haben", bedankte sich Musikschul-Leiterin Christiane Dräger-Meier bei den Abgesandten des Rotary-Clubs.
Die Schule hatte zuvor hart für das Instrument gekämpft, denn neben den Anschaffungskosten, mussten auch bauliche Maßnahmen an dem Konzert-Raum, wo der neue Flügel zukünftig seinen Platz gefunden hat, vorgenommen werden. "Die Wände des Saales wurden komplett Schall-isoliert, auch das waren immense Kosten, die aufgebracht werden wollten", so die Leiterin, die mit Aktionen wie der "Satie-Aufführung" (das WOCHENBLATT berichtete) auch selbst Spenden gesammelt hatte. "Aber natürlich bekommt man dadurch nicht mal eben einen 'Kawai'-Flügel zusammen, dennoch konnten wir so zum Beispiel die Stühle finanzieren", freute sich die Musikpädagogin.
Die "Flügel-Premiere" ist bereits geplant: Mit dem Geburtstag des Winsener Amtgerichtsdirektors und Rotary-Mitglieds Albert G. Paulisch, der die Aktion mit Past-Präsident Kurt Schwerdtfeger auf den Weg gebracht hatte, findet noch im Dezember das erste Konzert statt.