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Fördermittel für Hausbesitzer

Martin Wiese zeigt den Flyer, den die Stadt für die Förderrichtlinien erstellt hat
thl. Winsen. Die Stadt Winsen hat einen reichen Schatz historischer Bausubstanz, insbesondere in der Innenstadt, aber auch in den Ortsteilen. Damit diese erhalten bleibt, wurde jetzt ein Förderprogramm aufgelegt und dafür 60.000 Euro in den Haushalt eingestellt.
"Wir haben rund 100 denkmalgeschützte Objekte in Winsen", sagt Martin Wiese vom städtischen Bauamt. Bei denen gehe eine Sanierung richtig ins Geld. "Muss z.B. ein Reetdach erneuert werden, ist der Hausherr mal eben mit rund 100.000 Euro dabei." Um den Eigentümer finanziell ein bisschen unter die Arme zu greifen, übernimmt die Stadt auf Antrag bis zu 20 Prozent der Kosten, maximal jedoch höchstens 5.000 Euro. Voraussetzung ist zum einen, dass der Antrag vor Beginn der Maßnahmen eingereicht wird und drei Vergleichsangebote beigefügt werden. Und: Die Sanierungsmaßnahme muss mindestens 4.000 Euro kosten. Die Zuschüsse werden nach Abschluss der Arbeiten, Abnahme durch die untere Denkmalschutzbehörde und Vorlage der Schlussrechnung ausgezahlt.
In den Genuss von Fördermitteln können Besitzer von Gebäuden, die aufgrund ihrer besonderen städtebaulichen, historischen oder baukünstlerischen Bedeutung erhaltenswert sind, kommen.
Mehr Informationen über die Antragstelung sowie über weitere Fördermöglichkeiten gibt es im Rathaus bei Martin Wiese, Tel. 04171 - 657205.