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Gefährdet neuer Kutschenerlass die Existenz von Traditionsbetrieben?

ce. Landkreis. "Verhindert der novellierte Kutschenerlass das Bestehen traditioneller Kutschenbetriebe?": Diese "Kleine Anfrage" stellte der Winsener CDU-Landtagsabgeordnete André Bock jetzt gemeinsam mit seinen Fraktionskollegen an die Landesregierung. Sie wollen wissen, welchen Anlass es gibt, den bestehenden Erlass zu erneuern und zu verschärfen.
Mit der geplanten Novellierung besteht laut CDU die Gefahr, dass viele Kutschbetriebe in der Heide den Anforderungen nicht mehr gerecht werden können. Es sei fraglich, ob sich der Betrieb dann noch wirtschaftlich rechne oder schlimmstenfalls eingestellt werden müsse. „Ich werde mich dafür einsetzen, dass in unserer Gegend die Kutschbetriebe ohne erschwerte Auflagen und fragwürdige Erlassverschärfungen weiterhin gute Arbeit machen können und den Naturtourismus in der Heide bereichern", so André Bock. Er verweist auf eine aktuellen Stellungnahme der Gemeinde Undeloh, wonach derzeit 51 Betriebe als „Qualitätskutscher“ registriert sind. Hinzu käme eine weitere unbekannte Anzahl an Kutschbetrieben, die entsprechend des bisherigen Erlasses von 2009 ihre Dienstleistung in der Region anbieten.