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Gemeinsam biologische Vielfalt erhalten: Erfolgreicher Workshop des Naturparks Lüneburger Heide

Im Garten des Salzhäuser Hauses des Gastes: die Teilnehmer des Naturpark-Workshops (Foto: Naturpark Lüneburger Heide)
ce. Salzhausen. "Gärten und blühende Landschaft“ war das Thema eines gut besuchten Ideen-Workshops, den der Naturpark Lüneburger Heide jetzt in Salzhausen veranstaltete. Die 35 Teilnehmer aus der ganzen Naturparkregion berichteten von ihren Aktionen zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Beim ersten Treffen ging es außerdem um die Planung von Netzwerken.
Deutlich wurde, dass sich zahlreiche Initiativen von Privaten, Vereinen oder Kommunen bereits für die Biodiversität der Pflanzen- und Tierwelt engagieren. So stellten Aktive aus Salzhausen und Buchholz ihre Aktivitäten am "Tag der offenen Gartenpforte“ vor. In Schneverdingen gibt es einen Arbeitskreis "Heide-Blütenstadt", der sich zum Ziel gesetzt hat, die Stadt aufblühen zu lassen. In Jesteburg öffnen private Besitzer ihre Gärten unter dem Titel "Gartenreise Jesteburg“. Dabei sind nicht nur Pflanzen zu bestaunen, sondern auch Gartenkunst. Der Naturpark selbst organisiert jährlich den Naturpark-Tag - das nächste Mal am 11. November -, an dem sich alle Interessierten für den Erhalt und die Entwicklung der Kulturlandschaft engagieren können.
Der Wunsch der Teilnehmenden, den Informationsfluss und die Öffentlichkeitsarbeit zu verbessern und ein Netzwerk zwischen Akteuren aufzubauen, nahm "Leader"-Regionalmanagerin Hanna Fenske gern auf.
"Die Leader-Naturparkregion hat unter anderem das Ziel, die Entwicklung der Natur- und Kulturlandschaft Lüneburger Heide voranzubringen. Vor diesem Hintergrund freuen wir uns sehr, gemeinsam mit vielen Akteuren weitere Schritte auf dem Weg zum blühenden Naturpark zu gehen", erklärte Hanna Fenske. "Wir werden einzelne Projekte bei Förderanfragen beratend unterstützen sowie den weiteren Prozess begleiten.“
Als eine erste gemeinsame Aktion könne man sich vorstellen, heimische Saatgutmischungen speziell für den Naturpark Lüneburger Heide zusammenzustellen, diese an alle Kommunen, Hausbauer oder Aktionsgruppen zu verteilen und dadurch einen Beitrag zu einer "blühenden und insektenfreundliche Landschaft" zu leisten.