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"Geringe Belastung" - Deutsche Bahn stellte Pläne für zweites Umfahrungsgleis am Rangierbahnhof vor

Die grüne Strecke zeigt den Weg, den die Lkw von der Autobahn zur Baustelle fahren müssen. Die anderen Varianten fielen bei der Prüfung durch (Foto: DB Netz AG)
thl. Stelle. "Rund 90 Prozent aller Materialtransporte laufen über die Schiene. Nur etwa zehn Prozent werden von Lkw angeliefert. Denn wir wollen die Belastung so gering wie möglich halten." Das war die Kernaussage von Vertretern der Bahn, die am Dienstagabend im Steller Schützenhaus Anwohner über die bevorstehende Baumaßnahme "Zweites östliches Umfahrungsgleis Maschen" informierten. Rund 40 Bürger fanden sich zu der Veranstaltung ein.
Baubeginn ist Ende September/Anfang Oktober, die Fertigstellung ist für Juli 2019 geplant. Das Baufenster erstreckt sich von der Straße Am Hörstenfeld bis kurz vor den Rangierbahnhof. "Die Arbeiten werden in der Regel tagsüber durchgeführt. Allerdings kann es auch mal zu Nachtarbeiten kommen, über die wir aber im Vorwege rechtzeitig informieren werden", versprachen die Bahnvertreter.
Für den Lkw-Verkehr gilt eine festgelegte Fahrroute - von der Autobahnanschlussstelle Maschen über die K86 bis nach Stelle und dort über die Uhlenhorst, Am Hörstenfeld und Hinter der Bahn zur Baustelle. Insgesamt soll es während der zweijährigen Bauzeit zu rund 1.750 Lkw-Bewegungen kommen, wobei es dabei auch zu Spitzenzeiten kommen kann, insbesondere zu Beginn der Erd-, Betonier- und Brückenbauarbeiten. Um zu vermeiden, dass die Lkw unnötige Wege fahren, soll die Baustelle und deren Zufahrt ausgeschildert werden. Ursprünglich sollten die Lkw die Baustelle über die Decatur-Brücke in Maschen anfahren. Bedingt durch die Sperrung sei dies aber nicht mehr möglich, hieß es.
Die Vertreter der Bahn versprachen, sich regelmäßig mit den betroffenen Anwohnern auszutauschen und dauerhafte Erreichbarkeit des Projektteams.
Auf Einwendungen von Anwohnern, dass die Uhlenhorst sich durch die Öffnung für Lkw zur Raserpiste entwickeln könnte, versicherte Bürgermeister Robert Isernhagen, dass er sich mit der Polizei kurzschließen würde, damit in der Straße das Tempo überwacht werde.