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Geschichte neu geschrieben

Stellten das Buch vor (v. li.): Hellmut Büttner, Wilfried Mertens und Dr. Jürgen Klahn
thl. Winsen. "Alles, was bisher über das Franziskaner-Kloster in Winsen gelehrt wurde, ist falsch", sagt Dr. Jürgen Klahn. "Die Geschichte haben wir jetzt neu geschrieben." Wir, das sind Dr. Klahn und Wilfried Mertens. Die beiden haben jetzt zusammen mit dem Heimat- und Museumverein das 16. Band in der Reihe "Winsener Schriften" mit dem Titel "Quellentexte zum Winsener Franziskanerkloster" herausgebracht.
Lange hat Dr. Jürgen Klahn recherchiert und wurde schließlich beim Deutschen Franziskanerorden fündig. "Dort habe ich jede Menge alter Urkunden und Schriften bekommen, aus denen die ganze Geschichte des Klosters in der Luhestadt (1479 bis 1528) hervorgeht - von der schwierigen Gründungsphase bis hin zum Ende der Einrichtung aufgrund der einsetzenden lutherischen Reformation", freut sich der Autor. Viele Urkunden waren in Latein verfasst. Diese wurden von Wilfried Mertens übersetzt.
In dem Buch sind alle Originaltexte abgedruckt, inklusive der deutschen Übersetzungen. Kommentare erleichtern das Verständnis der Texte. Ein Anhang mit dem Abdruck zweier Aufsätze zu den beiden Winsener Kodizes und zweier ergänzender Quelle aus der Zeit der Auflösung des Klosters runden die Dokumentation ab.
Hellmut Büttner, Vorsitzender vom Heimat- und Museumverein, zeigte sich erfreut über das neue Werk: "Es ist das erste Mal , dass wir drei Jahre hintereinander ein neues Buch der 'Winsener Schriften' vorstellen konnten. Und das dieses Nachschlagewerk ein direkter Beitrag zur Geschichte unserer Stadt ist."
Die "Quelltexte zum Winsener Franziskanerkloster" sind ab sofort für 11 Euro im Marstall-Museum sowie in jeder Buchhandlung zu bekommen (ISBN: 978-3-9809115-7-3)