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Grenzwerte werden unterschritten

Auf diesem Gelände, wo früher Luhe-Beton ansässig war, ist das Mischwerk gebaut worden
thl. Winsen. „In der Theorie und auf dem Papier besteht kein Anlass zu Bedenken. Ich verstehe aber nur zu gut, wenn die Menschen sich dennoch sorgen und fragen, ob der praktische Betrieb der neuen Asphaltmischanlage den Maßgaben der Genehmigung und den Prognosen der Gutachter auch tatsächlich entspricht. Insoweit sind Transparenz und Information nötig.“ Das sagt Winsens Bürgermeister André Wiese (CDU) im Hinblick auf die Vorbehalte in der Bevölkerung gegen das neue Asphaltmischwerk, das im Gewerbegebiet Osterwiesen gebaut wurde.
Auch wenn die Stadt keinen Einfluss auf die Erteilung der Baugenehmigung hatte, habe sie sich mit dem Betreiber der Anlage in Verbindung gesetzt und erreicht, dass von einer renommierten Gesellschaft ein weiteres neutrales Gutachten über die Immissionsbelastung erstellt werde, so der Bürgermeister weiter. "Herausgekommen ist ein beruhigendes Ergebnis, da alle strengen Grenzwerte zum Teil deutlich unterschritten werden", sagt Wiese.
Um dem allgemeinen Informations- und Aufklärungsbedarf Rechnung zu tragen, plant das Betreiberunternehmen darüber hinaus die Inbetriebnahme der Anlage in der 27. oder 28. Kalenderwoche als öffentliche Veranstaltung. Alle Interessierten haben dann die Möglichkeit, sich selbst ein Bild von der Technik, dem Produktionsprozess und den Umweltauswirkungen zu machen. Den genauen Termin will die Firma rechtzeitig vorher bekannt machen.
Die Erläuterungen aus dem neuen Gutachten sind im übrigen auf der Homepage der Stadt unter www.winsen.de nachzulesen.