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"Großartiges humanitäres Projekt": Winsener Rotarier spenden 12.000 Euro für "Herzbrücke"

Nach der erfolgreichen Operation am Krankenbett der kleinen Parwana (v. li.): Krankenschwester Brigitte Reuß, die Winsener Rotarier Dr. Ulrich Kempelmann und Dr. Herbert Schwiegk sowie Arzt Prof. Dr. Friedrich-Christian Rieß (Foto: Rolf Schriefer)
ce. Winsen. Die großzügige Summe von 12.000 Euro spendete der Rotary Club (RC) Winsen jetzt für das Projekt "Herzbrücke" der Hamburger Albertinen-Stiftung. Die „Herzbrücke“ ermöglicht herzkranken Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten lebensrettende Operationen, die zum Großteil im Albertinen-Krankenhaus in Hamburg-Schnelsen oder im Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) vorgenommen werden.
„Das ist ein großartiges humanitäres Projekt, das wir gerne unterstützt haben“, sagte Dr. Ulrich Kempelmann aus Buchholz, amtierender Präsident des Rotary Clubs Winsen. Durch die Spende der Rotarier konnte die kleine Parwana aus Afghanistan operiert werden. Das Mädchen litt an einer Fallotschen Tetralogie, einer angeborenen Herzfehlbildung. Als Parwana nach Hamburg kam, war sie körperlich nicht belastbar, war blass und hatte blaue Lippen. „Das sind typische Symptome dieser Erkrankung“, erklärte Prof. Dr. Friedrich-Christian Rieß vom Albertinen-Krankenhaus, der auch die Operation an Parwana vornahm.
Schon kurz nach der Operation hatte die kleine Patientin wieder eine gesunde Gesichtsfarbe und rote Lippen. „Es ist schön zu sehen, dass wir mit unserer Spende diesem Kind zu einem normalen Leben verhelfen konnten“, so Ulrich Kempelmann im Namen des RC Winsen.
Parwana ist nach mehreren Wochen Erholung bei einer Hamburger Gastfamilie wieder zu ihrer Familie nach Kandahar zurückgekehrt.