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Gymnasium Salzhausen spendet über 5.300 Euro für Waisenheim "Watoto Wetu Tanzania"

Bei der symbolischen Scheckübergabe (v. li.) Norbert Stüven, Isa von Platen, Sylvia Gassmann und Arne Simon (Foto: Gymnasium Salzhausen)
ce. Salzhausen. Mit der stolzen Spendensumme von 5.365,41 Euro unterstützte das Gymnasium Salzhausen jetzt das afrikanische Waisenheim "Watoto Wetu Tanzania". Der Betrag setzte sich zusammen aus den Einnahmen des Sommerfestes 2017 und den erwirtschafteten Überschüssen der Schülergenossenschaft "FairSalzen". Bei der symbolischen Scheckübergabe dabei waren Schulleiter Norbert Stüven, die sich im Projekt engagierende Schülerin Isa von Platen, Projektkoordinator Arne Simon und Sylvia Gassmann von der Lüneburger Entsendeorganisation "VIA", die freiwillige Helfer aus Deutschland nach Tansania vermittelt. 
Die Kooperation mit dem Waisenheim begann 2009, als der ehemalige Salzhäuser Schüler Ulf Kanefendt ein Praktikum in der Einrichtung absolvierte. Neben Kanefendt leisteten auch weitere Salzhäuser Schüler nach dem Abitur vor Ort einen Freiwilligendienst. Sie lernten die Arbeit der überwiegend freiwillig tätigen Betreuer und Helfer kennen und packten selbst aktiv mit an.
Seit fast zehn Jahren wird "Watoto Wetu Tanzania" finanziell vom Gymnasium unterstützt. Das Heim benötigt das Geld dringender denn je, insbesondere um die täglichen Unterhaltungskosten zu finanzieren. Nur so kann benachteiligten Kindern und Jugendlichen ein Zuhause gegeben und eine bestmögliche Bildung gewährleistet werden. Zudem gilt es, Lebensmittel, Gesundheitsmaßnahmen,  Schulgebühren und Schülerbeförderung zu bezahlen. Darüber hinaus sind räumliche Veränderungen erforderlich, da in der Nähe des Hauses eine Schnellstraße gebaut werden soll.
"Die Intensivierung des Kontakts zum Waisenheim bildet gemeinsam mit dem 'Fair Trade Botschafter'-Projekt und der Schülergenossenschaft 'FairSalzen' zentrale Inhalte der Zertifizierung des Gymnasiums als 'Umweltschule in Europa' und 'Internationale Agenda 21-Schule'", erklärt Arne Simon. Für Schüler, Eltern und Lehrer gehe das Interesse an "Watoto Wetu Tanzania“ auch deshalb über die finanzielle Unterstützung hinaus. Im Gymnasium gebe es aufgrund der langjährigen Beziehung schließlich Überlegungen, das Heim mit mehreren Schülern zu besuchen. Arne Simon: "Die Aufgabe besteht nun darin, Gelder zu generieren, um dieses Projekt auch finanziell zu stemmen."